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Aus Ferienappartements soll Wohnanlage werden

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Teisendorf Wohnraum
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Foto: Symbolbild, pixabay

Ruhpolding – Erneut befasste sich der Bauausschuss mit einem Antrag auf Baugenehmigung zur Nutzungsänderung eines Hauses mit gewerblichen Ferienwohnungen in ein Mehrfamilienhaus an der Schloßstraße. Zwischenzeitlich wurden von der Antragstellerin Umplanungen eingebracht.


In der Bauausschusssitzung Ende November ist beschlossen worden, die Durchführung eines Baugenehmigungsverfahrens zu verlangen und die Entscheidung über die Nutzungsänderung zurückzustellen, sagte Bauamtsleiter Hans Hechenbichler zur Erinnerung. Zudem habe sich eine neue Situation in Hinblick auf die Verkehrserschließung ergeben, denn die Anbindung soll nun von Norden her erfolgen.

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Außerdem erfolgte inzwischen von der Antragstellerin auch eine weitere Umplanung. Diese beinhaltet nun die Nutzungsänderung der zwölf Ferienappartements in eine Wohnanlage mit acht Wohneinheiten. »Aufgrund der Festsetzung im Bebauungsplan 'Nordöstliche Ortskernumfahrung' als reines Wohngebiet ist diese Nutzungsänderung bauplanungsrechtlich zulässig«, so der Bauamtsleiter.

Auch die Stellplätze standen wieder zur Diskussion. Zum Stellplatznachweis ist vom Bauamt mit dem Bayerischen Gemeindetag abgeklärt worden, dass aufgrund der Nutzungsänderung auch der Stellplatznachweis neu zu berechnen sei. Nachdem auf dem Baugrundstück künftig zehn Stellplätze, davon fünf in der Tiefgarage, nachgewiesen werden, gehe es bei dem in der Stellplatz- und Garagensatzung festgelegten Maßstab von 1,5 Stellplätzen je Wohnung um die Ablösung von zwei Besucherstellplätzen. Laut Bauamt sollte ein Nachtrag zum Stellplatzablösungsvertrag aus dem Jahr 1985 abgeschlossen werden, mit dem von Seiten der Gemeinde die damals bezahlte Ablöse für elf Stellplätze anerkannt und damit der vorliegende Stellplatzplan genehmigt werden könne, so Hechenbichler weiter.

Weiters wurde auch über die geänderte Zufahrtsmöglichkeit beraten, die nun von Norden her erfolgen soll. »Die Verkehrserschließung braucht dafür eine vertragliche Regelung«, meinte Bürgermeister Claus Pichler. Aus dem Gremium wurden auch Bedenken zur Straßenbreite geäußert.

Ludwig Schuhbeck (CSU) machte den Vorschlag, sich »vor Ort die Situation der Zufahrt anzuschauen«. Der Bauausschuss nahm schließlich den Antrag auf Nutzungsänderung zur Kenntnis. Da die Verkehrserschließung derzeit nicht gesichert ist, muss dies durch einen städtebaulichen Vertrag noch geregelt werden. hab

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