Weihnachts-Hilfsaktion »Junge Leute helfen« wieder ein Erfolg

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Viele »Hoffnungspakete aus Reit im Winkl« verstauten Hans-Josef, Benjamin und Resi Schmitz in dem am Pfarrheim bereitstehenden Wagen. Foto: Hauser

Reit im Winkl – Viele großherzige Kleider-, Sach- und Geldspenden erbrachte die Weihnachtshilfsaktion 2021 in Reit im Winkl. Zum 30. Mal war der Spendenaufruf der Aktion »Junge Leute helfen« erfolgt.


Was einst ein spontaner Herzensimpuls junger Menschen war, die sich auf den Weg machten, um den Menschen in dem damaligen Kriegsgebiet im Kosovo, Kroatien, Albanien zu helfen, zieht inzwischen weite Kreise. An der Aktion beteiligen sich über 100 Pfarreien der Dekanate Traunstein und Baumburg.

Für die Verantwortlichen in Reit im Winkl war es ein guter Tag. Ein wenig Neuschnee zur Einstimmung in den ersten Advent lieferte die vorweihnachtliche Kulisse, als die Reit im Winkler ihre Pakete zur Sammelstelle am Pfarrheim brachten. »Hinter jedem Pappkarton verbirgt sich ein zum Schenken bereiter Mensch, der bei denen, für die die Hilfsgüter gedacht sind, zugleich als ein Hoffnungsträger ankommt«, sagte Hans-Josef Schmitz vom Reit im Winkler Organisationsteam. Als »stille Helferin im Hintergrund« erwähnte er besonders Kunigunde Speicher, die »mit zwei flinken Händen auch in diesem Jahr wieder 128 Paar bunte Socken und Strümpfe mit wunderschön gestrickten Mustern gezaubert hat«. Mit ihrem Fleiß sorge sie dafür, dass viele Menschen wieder ohne kalte Füße durch den Winter kommen.

Die Reit im Winkler Schreinerei Marcus Ritzer und die Glaserei Steiner hatten ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, mit denen Walter Petersen und Sepp Steiner die Hilfsgüter zur Sammelstelle nach Kienberg transportierten. Einzelne ortsansässige Geschäfte hatten ebenfalls mit großzügigen Sachspenden zur Aktion beigetragen.

»Finanzministerin« Therese Schmitz freute sich über das gut gemästete Sparschwein mit den Spenden für die Transportkosten. Am frühen Nachmittag des Aktionstages konnte sie 1040 Euro überweisen.

Beim Blick auf das Logo und dem Hinweis auf die Aktion »Junge Leute helfen« schmunzelte Hans-Josef Schmitz und bemerkte dazu auf die Anfrage einer Spenderin, wo denn hier die jungen Leute seien: »Zugegeben, wir sind nicht mehr jung, aber jung Gebliebene. Deshalb hier ein Geheimtipp für alle, die jung bleiben wollen: Die Liebe wird niemals alt!« Und um Gutes zu tun, sei es nie zu spät.

sh

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