Wasserwerk erwirtschaftet Gewinn in Höhe von 20.000 Euro

Wasserwerk erwirtschaftet Gewinn in Höhe von 20.000 Euro
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Einen Gewinn in Höhe von 25 000 Euro erwirtschaftete die Wasserversorgung der Gemeinde Reit im Winkl im vergangenen Jahr. Unser Bild zeigt das Wasserwerk in den Weißgräben. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – Einen Gewinn von 25.000 Euro erzielte das gemeindliche Wasserwerk im Jahr 2020. Bei den Fremdenverkehrsbetrieben gab es einen Jahresverlust von 169.000 Euro. Diese Zahlen gab Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt. Das Gremium zog einen Schlussstrich unter das Wirtschaftsjahr und stellte die beiden Jahresabschlüsse fest.


Sie waren jeweils von der Diplomvolkswirtin Simone Dennert vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband aus, der von der Gemeindeverwaltung vorgelegten Kameralrechnung entwickelt und in Anlehnung an die Formblätter der Eigenbetriebsverordnung gegliedert worden. Die Vermögensgegenstände wurden nach handelsrechtlichen Grundsätzen bewertet. Das Anlagevermögen wurde mit Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen.

Einen Jahresgewinn von 25.000 Euro brachte die gemeindliche Wasserversorgung. Im Jahr davor hatte er noch 66.000 Euro betragen. Einer der Gründe hierfür war der Rückgang der Einnahmen aus dem Wasserverkauf von 395.000 Euro auf 371.000 Euro.

Zu den Ausgaben erläuterte Schlechter, dass in den vorangegangenen Jahren in die Neuverlegung von Hauptwasserleitungen weniger Geld investiert worden sei. Dies habe sich 2020 geändert. Im Rahmen der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz am Hausbach sei ein Ringschluss von der Tiroler Straße am Seniorenheim bis zur Birnbacher Straße erfolgt. In den nächsten Jahren solle die Hauptwasserleitung in der Walmbergstraße erneuert und von Seegatterl aus zur Winklmoos-Alm die Wasserleitung neu verlegt werden. Insgesamt ergaben sich im Jahr 2020 nach Angaben von Schlechter Anlagenzugänge von 44 000 Euro.

Der Gemeinderat stellte einstimmig den Jahresabschluss 2020 der Wasserversorgung Reit im Winkl mit einer Bilanzsumme von 1,6 Millionen Euro und einem Jahresgewinn laut Bilanz von 25.000 Euro fest. Der Gewinn wird mit den vorgetragenen Verlusten verrechnet.

Bei den Fremdenverkehrsbetrieben gab es im abgelaufenen Haushaltsjahr Anlagenzugänge in Höhe von 450.000 Euro. Sie betreffen vorwiegend die Sanierung der Winklmoosstraße mit Hangsicherung und Straßendurchlässen in Höhe von 204.000 Euro, die Brandschutzmaßnahmen im Festsaal mit 105.000 Euro und die Ausgaben für die Anlagen in der Tourist-Information wie den Relaunch der Website, das neue AVS-System und den Erwerb eines neuen Dienstfahrzeugs mit insgesamt 77.000 Euro.

Der Gewinn bei der Fremdenverkehrsförderung stieg gegenüber dem Vorjahr um 25.000 auf 303.000 Euro. An Kurbeiträgen wurden dabei 119.000 Euro mehr eingenommen und zugleich 89.000 Euro weniger für innere Werbung und Sonderaktionen ausgegeben.

Insgesamt gab es im Jahr 2020 bei den Fremdenverkehrsbetrieben einen Verlust von 169.000 Euro. Dieser resultiert vorwiegend aus den Defiziten beim Betrieb des Hallenbads mit 268.000 Euro, beim Freibad mit 110.000 Euro und bei der Winklmoosstraße mit 74.000 Euro. Der Gesamtverlust im Tourismusbereich sank im Jahr 2020 um 144.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Der Gemeinderat stellte einstimmig den Jahresabschluss 2020 der Fremdenverkehrsbetriebe Reit im Winkl mit einer Bilanzsumme von 9.2 Millionen Euro und einem Jahresverlust von 169.000 Euro ohne Änderung fest.

sh

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