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Voll belegt ist derzeit die Asylunterkunft in Seegatterl. (Foto: Hauser)

Viele Geflüchtete in Reit im Winkl untergebracht – Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses

Reit im Winkl – Aktuelle Zahlen zu Geflüchteten im Ort gab es bei der jüngsten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses der Gemeinde. Weiter berichtete die Vorsitzende Dr. Sabine Wörnle über die in der Gemeinde zur Verfügung stehenden Pflegebetten und es erfolgte ein Gedankenaustausch zu Buswartehäuschen und Mitfahrbankerl. Weitere Themen waren das Ferienprogramm und die Unterstützung der Jugendarbeit.


Dr. Wörnle berichtete, dass derzeit in Reit im Winkl 23 Geflüchtete in dezentralen Einrichtungen geführt werden. Dazu kämen 18 Fehlbeleger in zentralen und dezentralen Einrichtungen. Die Unterkunft für Geflüchtete in Seegatterl sei derzeit voll belegt. Zusätzlich seien im Ort verteilt noch mindestens 45 ukrainische Bewohner gemeldet. Aktuell werde für eine vierköpfige Familie aus der Ukraine eine Wohnmöglichkeit gesucht, was sich schwierig gestalte. In der Überlegung sei derzeit ein adventliches Treffen, zu dem alle Geflüchteten im Ort eingeladen werden sollen.

Weiter gab die Vorsitzende bekannt, dass die Gemeinde vier Pflegebetten zur Verfügung hat, die immer wieder im Einsatz seien. Für diese sei alle zwei Jahre eine TÜV-Prüfung vorgeschrieben, die von der Gemeinde veranlasst wird. Die nächste sei im Jahr 2023 fällig.

Zusätzlich habe die Gemeinde jetzt ein Angebot einer Reha-Klinik zur Übernahme von weiteren Pflegebetten erhalten, die von dieser regelmäßig ausgetauscht würden. Möglicherweise erhöhe sich daher die Anzahl der zur Verfügung stehenden Pflegebetten gegen Ende des Jahres. Für diese zusätzlichen Pflegebetten wäre dann zunächst ebenfalls eine TÜV-Prüfung erforderlich.

Im weiteren Verlauf der Sitzung stellte Wörnle fest, dass es in Reit im Winkl nur wenige Buswartehäuschen gebe. Zum Schutz für Fahrgäste sollte über die Errichtung von solchen Häuschen nachgedacht werden. Dabei könnte neben dem Standort auch deren Gestaltung erörtert werden. Dabei solle auch die Platzierung von sogenannten Mitfahrbankerln in die Überlegungen ein-fließen. In der Diskussion darüber waren sich die Ausschussmitglieder einig, sich in nächster Zeit Gedanken über beide Fragen zu machen und dann entsprechende Entscheidungen zu treffen. Das diesjährige Ferienprogramm sei wieder gut angekommen, stellte die Vorsitzende fest. Anregungen für das nächste Jahr seien beim gemeinsamen Abschluss gesammelt worden. Das Angebot »Xund ins Leben« müsse demnächst zeitlich fixiert werden.

Schließlich ging es um Anträge der Vereine zur Unterstützung der Jugendarbeit. Die Vertreter der kommunalen Jugendarbeit bitten nach Auskunft von Wörnle, nur noch die neuen Antragsformulare zu verwenden, die über die Homepage des Landratsamts bezogen werden können.

Georg Weber sprach abschließend Quartiersmanagerin Ulrike Speicher ein großes Lob für die Durchführung der Demenzwoche vom 7. bis 10. November im Festsaal aus.

Sie habe diese hervorragend organisiert und durchgeführt und zeige auch in ihrer sonstigen Arbeit als Quartiersmanagerin großes Engagement.

sh

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