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Schon wieder: Uneinsichtiger Autofahrer nutzt Langlaufloipe als Abkürzung

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Foto: Ausfelder (Symbolbild)

Reit im Winkl – Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen musste sich die Polizei mit einem Autofahrer beschäftigen, der die Langlaufloipe auf Höhe des Ortsteils Seegatterl als befahrbahren Untergrund für sein Auto nutzen wollte.


Dieses Mal war der Fahrer allerdings 60 Jahre jünger – eine gute Ausrede konnte er allerdings genauso wenig wie sein Vorreiter vorbringen. Der 22-Jährige aus dem Landkreis Fürth war mit seinem Wagen auf Höhe des Ortsteils Seegatterl auf die Langlaufloipe aufgefahren.

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Sein Versuch querfeldein über die Loipe auf die Bundesstraße zu gelangen schlug gewaltig fehl. Nach mehreren Kilometern hatte er sich schließlich vor einer bewirtschafteten Alm festgefahren.

Den Beamten der Polizeistation Reit im Winkl erklärte er seine „Loipenfahrt“ damit, dass er keinen Schnee kenne bzw. gewöhnt sei und deshalb dachte, er könne quer über die Wiese wieder auf die Bundesstraße fahren. Warum er überhaupt die Abzweigung zum Ausweichparkplatz Seegatterl genommen hatte und nicht einfach auf der Bundesstraße blieb, konnte er nicht beantworten. Welche Ausrede der 82-Jährige Autofahrer hatte, der Ende Januar ebenfalls auf die Loipe gefahren war, lesen Sie in diesem Artikel.

Aufgrund des Tauwetters ist es vorerst nicht möglich, das Auto zu bergen. Wenn der Nachtfrost wieder einsetzt, wird ein Abschleppdienst versuchen, das Fahrzeug zu befreien.

An der Langlaufloipe entstand erheblicher Schaden, sodass den „Loipenfahrer“ nun eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und eine Vorladung zum Verkehrsunterricht erwartet.