Pater Michael nach zwei Jahren im Pfarrverband Oberes Achental verabschiedet

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Mit herzlichen Worten und netten Erinnerungsgeschenken bedankte sich Pfarrer Martin Straßer (rechts) bei Pater Michael für dessen Wirken im Pfarrverband. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – »Nach einer zweijährigen, wunderschönen Zeit feiern wir heute Abschied – auch mit Wehmut, weil uns ein lieber Mensch verlässt.« Dies waren die Worte von Pfarrer Martin Straßer beim Gottesdienst zur Verabschiedung von Pater Michael aus dem Pfarrverband Oberes Achental in der Reit im Winkler Pfarrkirche St. Pankratius.


Pater Michael tritt am heutigen 1. Dezember seine neue Stelle beim Pfarrverband Westliches Chiemseeufer an. Seit Oktober 2019 arbeitet der Franziskanerpater Michael als Pfarrvikar im Pfarrverband Oberes Achental.

Den Gottesdienst zu seiner Verabschiedung zelebrierte Pater Michael unter Konzelebration von Diakon Pater Gabriel von der Ordensgemeinschaft der Franziskaner, des Pfarrverbandsleiters Pfarrer Martin Straßer und weiterer Priesterkollegen vom Pfarrverband Oberes Achental. Er zündete die erste Kerze am Adventskranz an und bezeichnete in seiner Predigt die Adventszeit als eine Zeit des Ausblicks auf das Kommen Jesu Christi. »Wir wollen mit demütigem Herzen Gott zu uns hereinlassen«, sagte er. Besonders die heurige Adventszeit sei für ihn eine Zeit des Aufbruchs in ein neues Leben.

»Die Begegnungen mit Pater Michael in den vergangenen zwei Jahren waren für mich immer sehr bereichernd und wir haben oft tolle Gespräche geführt«, sagte Pfarrer Martin Straßer in seinen Dankes- und Abschiedsworten. Er lobte besonders dessen Fähigkeiten in sprachlicher, musischer und sportlicher Hinsicht. So sei er in seiner ursprünglichen Heimat Rumänien ein begabter Fußballspieler in einer oberen Liga gewesen und auch heute noch ein guter Radfahrer, Tennisspieler und Schlagzeuger.

Ein herzliches Vergelt's Gott richtete Pfarrer Straßer an Pater Michael für dessen vorbildlichen priesterlichen Dienst im Pfarrverband.

Beispielhaft habe er auch die Betreuung der Ministranten von Oberwössen übernommen. Auch bei vielen kurzfristigen Übernahmen von Diensten habe er immer spontan zugesagt und den Weg von seinem Wohnort Chieming her auf sich genommen.

Auch der Pfarrverbandsratsvorsitzende Walter Petersen bedankte sich bei Pater Michael mit herzlichen Worten und netten Erinnerungsgeschenken. Gleich bei dessen ersten Einsatz beim Zelebrieren der Wallfahrtsmesse in Maria Kirchental vor zwei Jahren sei er von ihm beeindruckt gewesen, und dies habe sich fortgesetzt bei all seinen Mess-feiern und Predigten. »Besonders gut gekonnt hat es Pater Michael mit den Jugendlichen, und er war auch ein ausgezeichneter Fußballtrainer unserer Ministrantenmannschaft«, lobte er.

»Ich habe mich wie zu Hause gefühlt«

»Ich habe mich im Pfarrverband gut aufgenommen und wie zu Hause gefühlt«, versicherte Pater Michael abschließend. »Hier habe ich wunderbare Erfahrungen gewonnen, die mich bereicherten, und ich danke Gott für die schöne Zeit.«

Sein besonderer Dank hierfür galt seinen Priesterkollegen und den Mitgliedern der ehrenamtlichen Gremien im Pfarrverband. So auch dem Kirchenchor mit dessen Leiter und Organisten Benedikt Meurers, der auch diesen Gottesdienst feierlich gestaltete, unter anderem mit dem Sonnengesang des heiligen Franziskus.

»Ihr verschönert durch eueren Dienst das Leben in den Gemeinden«, rief er ihnen zu. Allen Gottesdienstbesuchern wünschte er einen »Aufbruch in ein neues Leben – in der Adventszeit und im weiteren Leben« und freue sich auf ein Wiedersehen.

sh

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