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Auf diesem Grundstück in Groißenbach wird das neue Mehrfamilien-Wohnhaus gebaut. (Foto: Hauser)

Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen: Gemeinderat stimmt Bauvorhaben zu

Reit im Winkl – Zugestimmt wurde nun einem Antrag auf Errichtung eines Mehrfamilien-Wohnhauses mit zwölf Wohnungen und Tiefgarage auf einem Grundstück am Waldbahnhof in Groißenbach. In einer Gemeinderatssitzung im Mai war das Vorhaben wegen zahlreicher Abweichungen von den Festsetzungen der Baugestaltungssatzung noch einstimmig abgelehnt worden. 


Der Antragsteller hatte daraufhin ein neues Planungsbüro mit der Erarbeitung eines Eingabeplansbeauftragt. Die Maße des Gebäudes wurden dabei nicht verändert, diesbezüglich bestand bereits eine Baugenehmigung. Ebenfalls bereits genehmigt waren zwei Quergiebel (aufgrund der Länge des Baukörpers damals vorgeschlagen von der Technikerin des Landratsamts). Diese Quergiebel wurden in der letzten Planungsphase verworfen und nun wieder aufgegriffen.

Im Vergleich zur ursprünglichen Planung wurde nun das Verhältnis der Tür- und Fensteröffnungen zur Fassade satzungskonform angeglichen. Auch die mit Holzlamellenkonstruktion verschlossen geplanten Balkone wurden ortsüblich nachgebessert. Das auf der Nordseite geplante Treppenhaus mit Aufzugsschacht sei jetzt deutlich verträglicher gestaltet worden, erläuterte der zweite Bürgermeister Max Weiß (Freie Wähler), der die Sitzung leitete. Das geplante Pultdach, das über dem Hauptdach situiert worden wäre, sei weggefallen. Nun wurde ein Anbau mit Satteldach gezeichnet. »Die Verwaltung begrüßt die nun deutlich gefälligere Eingabeplanung«, sagte Max Weiß.

Außerdem sei jetzt ein alternativer Vorschlag zur Tiefgarageneinfahrt erar-beitet worden. Die Rampe könnte auch als bepflanzter Erdhügel ausgeführt werden, was aber grundsätzlich der Baugestaltungssatzung widerspreche. In dieser sei nämlich vorgeschrieben, dass bei der Errichtung von baulichen Anlagen Abgrabungen und Aufschüttungen nur zur Anbindung der Gebäude in die bestehende Topografie und zur Anpassung an die Erschließung zulässig seien. In diesem Punkt sei man aber mit dem Landratsamt Traunstein in Verbindung, hieß es vonseiten der Verwaltung.

Der Gemeinderat erteilte für die vorliegende Änderungsplanung einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Außerdem beschloss er, dass die Gestaltung der Tiefgaragenzufahrt entsprechend der Emp-fehlung des Landratsamts ausgeführt werden soll.

sh

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