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Maßnahmen zum Hochwasserschutz angelaufen

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Reit im Winkl: Bauarbeiten zum Hochwasserschutz angelaufen
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Bereits erfolgt ist der Baustart zum Hochwasserschutz an der Weißlofer mit Neubau der Brücke Entfeldener Straße. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – Die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz in Reit im Winkl konnten jetzt zum Teil begonnen werden. Sie werden aber auch von der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie beeinflusst.


Bürgermeister Josef Heigenhauser informierte darüber sowie über die weitere aktuelle Situation bei den gemeindlichen Baumaßnahmen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats im Festsaal beim Tagesordnungspunkt »Bekanntgaben von Beschlüssen, deren Geheimhaltungsgründe inzwischen entfallen sind«.

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Zum Hochwasserschutz am Hausbach gab er ein Schreiben des Wasserwirtschaftsamts Traunstein bekannt. Daraus geht hervor, dass dieses den Baufirmen mitgeteilt habe, dass der geplante Baubeginn von Amtsseiten eingehalten werden könne.

Dies begründe sich auf den Hinweisen, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz am 17. März veröffentlicht worden seien. Demnach dürfen und sollen die Wasserwirtschaftsämter die anstehenden und laufenden wasserbaulichen Maßnahmen weiterhin fortführen. Bis auf weiteres werde kein Baustopp angeordnet. Es sei darauf zu achten, dass durch die Corona-Pandemie Zustände vermieden werden, die eine Verschlechterung des Hochwasserschutzes nach sich ziehen.

Bereits erfolgt ist laut Bürgermeister der Baustart zum Hochwasserschutz Weißlofer mit Neubau der Brücke Entfeldener Straße. Die nächsten drei Wochen sind für Vorbereitungsmaßnahmen wie Bohrpfähle verplant. Erst danach wird die Brücke abgerissen. Bis dahin muss geklärt werden, ob die Baustelle durchgezogen werden kann und der Abriss der Brücke erfolgt oder ob diese Baustelle verschoben wird. 

Verzögern werden sich die Hangsicherungsmaßnahmen an einem Anwesen an der Chiemseestraße und an der Winklmoosstraße, da die dafür beauftragte Firma HTB aufgrund der Quarantänemaßnahmen in Tirol alle Baustellen eingestellt hat. 

Der Auftrag für den Ersatz des Radladers im Bauhof wurde an die Firma Tradler aus Traunstein als wirtschaftlichste Bieterin zum Preis von rund 68.000 Euro erteilt. Angerechnet wird dabei das Altgerät mit 18.000 Euro, sodass für die Gemeinde noch 50.000 Euro verbleiben. Das Gerät wird geleast. 

Der Auftrag für die Erstellung der Antragsunterlagen zur Erneuerung des Wasserrechts zum Zutagefördern von Grundwasser aus den Brunnen 1 bis 3 Weißgraben wurde an das Ingenieurbüro Aquasoli aus Siegsdorf erteilt. Die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis aus dem Jahr 2011 läuft zum 31. Dezember aus. 

Der Vorstand des Trachtenvereins »Dö Koasawinkla« hatte einen Zuschuss für den Neubau der Schränke im neuen Probenraum in Höhe von 3600 Euro beantragt, was der Höhe der Materialkosten entspricht. Die alten Schränke mussten wegen des Umbaus ausgebaut werden, sie wurden dadurch erheblich beschädigt, und eine Reparatur wurde nicht mehr für wirtschaftlich gehalten. Der Gemeinderat hat den Zuschuss genehmigt. 

Weiter berichtete Bürgermeister Josef Heigenhauser, dass es seit einiger Zeit immer wieder Probleme beziehungsweise Ausfälle mit der Sondersignalanlage vom Einsatzfahrzeug Ford Transit der Feuerwehr gebe. Das Fahrzeug sei aus Sicherheitsgründen vorübergehend aus dem Verkehr genommen worden, was die Einsatzbereitschaft gerade in der aktuellen Situation stark beeinträchtige. Weil es sich um eine unaufschiebbare Angelegenheit handelt, hat Heigenhauser den Auftrag für eine neue Sondersignalanlage als Ersatzbeschaffung für die defekte Anlage selbst erteilt. Dieser ging an den wirtschaftlichsten Bieter von den drei eingeholten Angeboten, die Firma Enthofer, die rund 6000 Euro verlangt. sh

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