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Die größte Ausgabe im bisherigen Haushaltsverlauf war die für den Hochwasserschutz. Inzwischen wird im Bereich neben der Kirche gearbeitet. (Foto: Hauser)

Hohe Ausgaben für den Hochwasserschutz

Reit im Winkl – Die Wintersaison ist in Reit im Winkl gut verlaufen und auch die Einnahmen im Haushalt sind im bisherigen Verlauf zufriedenstellend. Das gab Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) beim Bericht über die Haushaltsentwicklung im ersten Vierteljahr in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt.


329.000 Euro gingen seit Jahresbeginn bei der Gewerbesteuer ein, der Jahresansatz liegt hier bei 950.000 Euro. Bei der Grundsteuer betrugen die Einnahmen 342.000 Euro bei einem Haushaltsansatz von 798.000 Euro. Die gute Situation im Tourismusbereich erkennt man beim Kurbeitrag, für den im ersten Vierteljahr 380.000 Euro bei einem Jahresetat von 520.000 Euro eingingen. Beim Fremdenverkehrsbeitrag betrugen die Einnahmen 224.000 Euro (Jahresansatz 750.000 Euro).

Die größte Ausgabe im Vermögenshaushalt war im ersten Vierteljahr die für den Hochwasserschutz mit 510.000 Euro. 65.000 Euro wurden für die Anschaffung eines Waldkindergartenwagens ausgegeben. Für Asphaltierungsarbeiten am Hausbachweg wurden 30.000 Euro aufgewandt und für die Sanierung der öffentlichen Toiletten auf der Winklmoosalm 26.000 Euro.

Eine weitere, in diesem Jahr anstehende Investition gab der Bürgermeister mit einem Beschluss aus einer früheren Sitzung bekannt, dessen Geheimhaltungsgrund inzwischen entfallen war. Bedingt durch die Tiefbauarbeiten des Staatlichen Bauamts an der B 305 bieten sich nach seinen Worten für die Gemeinde kurzfristig Leitungserneuerungen an. Es handelt sich dabei um Verlegungen im Bereich Groißenbach auf Privatgrund in die Straße aus den 1960er-Jahren im Rahmen der Straßensanierungsarbeiten. Im Einzelnen sind es die Erneuerung beziehungsweise Verlegung von Wasserleitungen, die Erneuerung von Abwasserleitungen, die Gehwegsanierung zwischen der Einmündung Loferaustraße und der Einmündung der Blindauer Straße sowie Regenwasserkanäle. Die Verlegungen von Wasser- und Abwasserleitungen sind über das Wasserwirtschaftsamt förderfähig.

Bei der öffentlichen Ausschreibung hatten sechs Bieter ein Angebot abgegeben. Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im März die Maßnahmen an die Firma Swietelsky als wirtschaftlichste Bieterin zum Gesamtpreis von 240.000 Euro vergeben.

sh

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