Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber weihte Gipfelkreuz auf dem Dürrnbachhorn

Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber weihte Gipfelkreuz auf dem Dürrnbachhorn
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Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber weihte das neue Gipfelkreuz auf dem Dürrnbachhorn und zelebrierte den Berggottesdienst.

Reit im Winkl – Das Gipfelkreuz sei eine Verbindungsstelle von Himmel und Erde, sagte Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber bei der Einweihung des Gipfelkreuzes auf dem Dürrnbachhorn. Weiter meinte er: »Unsere Berge bieten uns Heimat.« Und er forderte dazu auf, dankbar für ein Leben in dieser von Gott geschaffenen Natur zu sein. Bei bestem Wetter mit Sonnenschein und traumhafter Aussicht auf das Bergpanorama rundherum hatten sich zahlreiche Helfer und Bergwanderer am Gipfel eingefunden.


Das bisherige große Kreuz war vor zwei Jahren einem Wintersturm zum Opfer gefallen. Es war 1960 von Dori Meier und Freunden errichtet worden. Der Gipfel liegt im Grenzgebiet zwischen Bayern und Salzburg beziehungsweise Deutschland und Österreich, ebenso verlaufen dort die Grenzen von Reit im Winkl zu Ruhpolding, Unken und den Bayerischen Staatsforsten/Saalforsten St. Martin.

Sepp Heigenhauser, der Bereitschaftsleiter der Reit im Winkler Bergwacht, freute sich, neben Monsignore Wolfgang Huber auch Bürgermeister Matthias Schlechter und kommunale Vertreter aus Ruhpolding zur Einweihung des Gipfelkreuzes willkommen heißen zu können. Anwesend waren außerdem Vertreter der Alpenvereinssektion Kössen/Reit im Winkl sowie der Sektionen Traunstein und Lofer.

Der Bereitschaftsleiter lobte auch Matthäus Unseld, den Eigentümer der Dürrnbachhornbahn, mit seiner Mannschaft und dem Team der Berggaststätte. Sepp Heigenhauser würdigte das Engagement von Franz Heigenhauser, der schon bei der Kreuzaufstellung 1960 mitgeholfen hatte und auch jetzt beim Abbau des alten und beim Aufbau des neuen Kreuzes maßgeblich beteiligt war. Ebenso erwähnte der Bereitschaftsleiter Metallbaumeister Dominik Landenhammer und Toni Hauser, die die Metall- beziehungsweise Maurerarbeiten ausgeführt hatten. Heigenhauser lobte auch die Wanderwegehelfer für die Sanierung des Wegs zum Gipfel und die Firmen Meier und Kaindl für Sachspenden.

»Sehr stolz bin ich auf das große Engagement der Bergwachtler«, sagte der Bereitschaftsleiter. Er erwähnte dabei besonders Marga Lehrberger und Lorenz Höflinger. Ein besonderes Lob ging hier auch an Hans Wolfenstetter für die Planung und Koordination aller Arbeiten, die Gestaltung des Kreuzes mit Fertigung aus Eichenholz, die Arbeiten am Fundament bis hin zur Aufstellung und zusätzlich noch die Anfertigung eines neuen Sitzbankerls neben dem Kreuz.

Künstlerisch gestaltet und ausgeführt wurde die Bronzetafel am Kreuz mit den urchristlichen Symbolen des Fisches, dem Alpha und dem Omega, umrahmt von einem Strahlenkreuz vom vor wenigen Wochen völlig unerwartet verstorbenen Bergwachtler Pankraz Walcher.

»Diese Einweihung soll in besonderem Gedenken an den Walcher-Graz stattfinden«, betonte Bereitschaftsleiter Sepp Heigenhauser. Das Kreuz sei nicht nur ein Wegzeichen für den höchsten Punkt des Berges, sondern auch ein Bekenntnis zu christlichen Werten.

Monsignore Huber nahm die Weihe vor und hielt den Gottesdienst, den die Weisenbläsern der Musikkapelle Reit im Winkl musikalisch gestalteten. Die Natur und die Berge seien die Schöpfung Gottes. »Das Gipfelkreuz ist die Verbindungsstelle von Himmel und Erde«, rief der Domkapitular aus. Es führe Länder und Menschen zusammen und sei ein wohltuender Treffpunkt.

Zum Abschluss trafen sich die Besucher bei der Berggaststätte der Dürrnbachhornbahn mit wunderbarer Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Dabei gab es auch so manche interessante Gespräche über verschiedenste gemeinsame Bergerlebnisse.

sh

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