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Der Guglhupf darf nicht fehlen beim Kaffeeklatsch der Hausmeisterin Annelie Gugl (Lisi Höflinger-Nayder, links) und der Friseurin Hilde Hupf (Pet Mühlberger). Foto: Hauser

Das Schlamassl nahm seinen Lauf: Theaterverein Reit im Winkl feiert Premiere

Reit im Winkl – Er freue sich »narrisch«, dass nach der letzten Aufführung im Festsaal im März 2020 und der anschließenden situationsbedingten Pause jetzt wieder die langersehnte Premiere stattfinden könne, sagte Beppo Landenhammer, Vorstand des Theatervereins Reit im Winkl, bei der Premiere zum Hinterhofschwank »QuadratRatschnSchlamassl« von Ralph Wallner.


Die zweite Vorsitzende Steffi Grießhaber führte bei dem Schwank zum ersten Mal Regie, zusammen mit Elvira Stückl. Und als neue Spielerin habe der Verein Vroni Höflinger gewonnen. Diese überzeugte dann als genussvolle Konditorenwitwe Vevi Rammerl. 

Los ging es dann mit Annelie Gugl (Lisi Höflinger-Nayder) und Hilde Hupf (Pet Mühlberger), die seit Jahren Nachbarinnen sind. Die neugierige Hausmeisterin und die schlaue Besitzerin eines Friseursalons verstehen sich blendend. Beim täglichen Kaffeeklatsch im Hinterhof wird leidenschaftlich getratscht, gekichert und natürlich Guglhupf gegessen.

Doch schlechte Post, dramatische Geheimnisse und lustige Witwen halten die beiden auf Trab. Aus Geldnot entsteht eine geistreiche Geschäftsidee: Partnervermittlung unter der Trockenhaube. Waschen, Legen, Kuppeln waren angesagt. Aber die Verstrickungen im Leben sind viel verworrener als gedacht. Alte und neue Lieben bringen den Hausfrieden gehörig durcheinander, das Schlamassl nimmt seinen Lauf.

Für ihre überzeugenden schauspielerischen Leistungen bekamen die authentisch auftretenden Darsteller immer wieder herzlichen Szenenapplaus von den zahlreich erschienenen Besuchern bei dieser Premiere.

Mit »QuadratRatschnSchlamassl« beginnt auch der Sommer-Spielplan des Theatervereins Reit im Winkl im Festsaal am Donnerstag, 7. Juli, im Wechsel mit »Das Gschiss mit da Miss« und »Italienische Zuaständ«. Dazu gibt es auch noch acht Aufführungen des Wandertheaters im Freien mit »Die letzte Fahrt des Brandner Kaspar«, beginnend am Donnerstag, 16. Juni, um 18.30 Uhr.

sh

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