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»Murks« bei der Parkplatzbepflanzung am Pettinger Sportplatz

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Mehr als die Hälfte der neu gepflanzten Stauden am Sportplatzparkplatz in Petting treibt nicht aus. (Foto: Höfer)

Petting – Elvira Kraller sprach diesmal ausdrücklich nicht nur als Gemeinderätin, sondern auch als Vorsitzende des Pettinger Gartenbauvereins. Denn das, was sie am neu gestalteten Parkplatz beim Sportplatz vorfindet, ist für sie eine »Katastrophe«.


Mehr als die Hälfte der gepflanzten Sträucher trieben nicht aus, die Bäume seien nicht an den Stützstangen fixiert. »Die sind vom Wind in nullkommanix ausgehebelt.«

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Ursache für den Ausfall der Sträucher ist für Kraller das Nichtgießen. »Ein Murks«, pflichtete ihr Theo Pastötter bei. Roland Krammer stieß ins gleiche Horn: »Die Bäume brauchen drei bis vier Jahre diese Stützen, bis sie fest verwurzelt sind.« Die Sträucher stünden mehrheitlich »wia wegg’storb’n«. Bürgermeister Karl Lanzinger versprach: »Wir geben das weiter.«

Schon in seiner letzten Sitzung hatte sich der Gemeinderat mit der Parksituation in der Römerstraße beschäftigt. Das Ziel: Mehr Stellplätze schaffen. Die östliche Fläche zwischen und unter den Bäumen solle mit Schotterrasen befestigt werden, die westliche dagegen Grünfläche bleiben. Anwohner Norbert Pöschl hatte sich in der Sitzung bereit erklärt, sich darum zu kümmern. »Wir brauchen nicht immer noch mehr Parkplätze«, meinte er. Dem hatte Franz Vordermayer zugestimmt: »Wir schaffen fünf Stellplätze, das muss reichen.« Es reicht aber offenbar nicht. Denn als sich zweiter Bürgermeister Ludwig Prechtl dort selbst ein Bild habe machen wollen, sei er sogleich von Anwohnern umringt worden. »Zwei Generationen in einem Haus bedeutet drei Autos«, verdeutlichte Prechtl. Man war sich bei seinem Besuch einig: Wir brauchen Parkflächen, denn die Bürger dort wissen nicht, wohin mit den Autos. Für die sei das »verdammt wichtig«.

Zwischenzeitlich seien Anwohner auch bei ihm gewesen, berichtete der Rathauschef abschließend. Er habe Material zugesagt, die Anwohner selbst sollten sich besprechen, ob sie die Arbeit erledigen wollten. »Dann rührt’s euch wieder bei mir«, habe er den Besuchern mitgegeben.

Andreas Götzinger war von Bürgern zu der Unterführung der Staatsstraße bei Unterringham angesprochen worden. »Für Kinder zu steil«, habe man gemeint, berichtete er den Kollegen, verbunden mit der Frage: »Kann man da etwas tun?« – »Schieben«, antwortete Lanzinger lakonisch, und auch Martin Häusl meinte: »Das gehört zum Radfahren«. Der Bürgermeister gab zu bedenken, dass man auf der betreffenden Seite den Grund für eine Abflachung gar nicht zur Verfügung hätte. Man nehme den Wunsch zur Kenntnis, ändern werde man derzeit jedoch nichts. höf

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