weather-image
20°

Gemeinde Petting gewährt dem TSV Zuschuss in Höhe von 11.000 Euro

0.0
0.0
Petting: Gemeinde gewährt Zuschuss in Höhe von 11.000 Euro
Bildtext einblenden
Das Flutlicht am Sportplatz in Petting soll erneuert werden. Die Gemeinde steuert dazu 11 000 Euro bei. (Foto: Höfer)

Petting – Das Flutlicht am Pettinger Sportplatz ist in die Jahre gekommen. Auf 25 Jahre taxierte Franz Vordermayer die Lampenmasten. Nun bieten reichlich Zuschüsse die Chance, das Sportler-Licht günstig zu erneuern. Beim TSV blieben dennoch Kosten von 11.167 Euro. Die soll die Gemeinde übernehmen.


Die Erneuerung des Flutlichts am Trainingsplatz schlägt mit 31.040 Euro zu Buche. Vom Bund kommen 7760 Euro, vom Bayerischen Landessportverband 17.072 Euro. Blieben also 6208 Euro beim Verein. Beim neuen Flutlicht am neuen Platz kommen Kosten von 24.797 zusammen. Der Bund gibt dafür 6200 Euro, der Sportverband 13.638 Euro. Hier hat der TSV 4960 Euro zu tragen; respektive die Gemeinde oder die Allgemeinheit.

Anzeige

»Stromersparnis« und eine »verringerte Blendwirkung nach außen« sind aus Sicht von Bürgermeister Karl Lanzinger starke Argumente für eine solche Investition. Geprüft werden müsse die Statik der bestehenden Masten. Diese 1500 Euro aber seien »Vereinssache«. Andreas Götzingers Frage nach der Stromersparnis beantwortete ein junger Vertreter des TSV: »Die neuen Lampen lassen sich nach Bedarf und einzeln steuern.« Der Stromverbrauch verringere sich um mehr als 50 Prozent.

»Dieses Thema holt uns die nächsten Jahre sowieso ein«, erklärte Ludwig Prechtl, »dann kostet uns das ein Schweinegeld.« Derzeit sei der Platz auch nicht so richtig ausgeleuchtet, berichtete Vordermayer von »helleren und dunkleren Flecken.« »Momentan leuchtet es bis zu uns rauf«, beschrieb Franz-Martin Abfalter dagegen die »Lichtverschmutzung« bis hinauf nach Schnoat. »Auf der anderen Seite bis nach Schönram«, ergänzte ein Kollege. »Wir sollten die Gelegenheit beim Schopf packen«, riet Lanzinger und schlug einen gemeindlichen Beitrag von 11.000 Euro vor. Dem folgte der Rat einstimmig.

Weniger Lichtverschmutzung möchte das Gremium auch im neuen Baugebiet Mühlfeld III. »Schon bisher waren wir sparsam«, blickte Lanzinger auf die Ausgestaltung der Beleuchtung. Er war überzeugt: »Die Anwohner sind oft froh, wenn es nicht so hell ist.« Lanzinger regte an, drei Lampen nahe einer Kreuzung durch eine zentrale zu ersetzen. Eine andere Wegstrecke käme mit zwei statt drei wie in der Planzeichnung aus.

Vordermayer blieb skeptisch: »LED leuchtet eher zielgerichtet; es hat nicht eine solche Ausleuchtung.« An der Mühlbergstraße will man erst nur eine Lampe aufstellen, den Rest mit dem Bau der Kinderkrippe lösen. Auf 1500 bis 2000 Euro taxiert Geschäftsleiter Reinhard Melz den Preis pro Stück. Insgesamt kämen 12.170 Euro für die Vorarbeiten zusammen. Die Lampen würden erst später aufgestellt, um bei den Bauarbeiten nicht im Weg zu stehen und unter Umständen beschädigt zu werden.

Einen Breitbandausbau für das Rathaus hat man in nichtöffentlicher Sitzung dem günstigsten Anbieter, der Firma RMS, zum Preis von 20.500 Euro zugeschlagen. Nichts einzuwenden hat der Gemeinderat gegen eine Instandsetzung des Hochaltars in der Pettinger Pfarrkirche. Das Pfarramt plant eine kleinere Reparatur über etwa 1000 Euro.

Keine Diskussion gab es zur vom TSV beantragten Vereinspauschale, denn der Kreis zahlt seinen Anteil nur, wenn auch die Gemeinde das gleiche hinlegt. Weil sich dieses Procedere alle Jahre wiederholt, fragte Vordermayer nach einem »Dauerbeschluss«. Eine solche Entscheidung will Lanzinger dem neuen Gemeinderat überlassen. An der Hauptstraße 19a soll ein Wohnhaus entstehen. Das große Grundstück soll dafür getrennt werden. Mitten im Dorf und mit geregelter Zufahrt gab es dazu keinen Einwand; ebenso wenig gegen einen Bauantrag am Schönramer Surweg. Der Bauwerber will das Haus aufstocken und umbauen. Entstehen sollen ein Hackschnitzelbunker und die entsprechende Heizung.

Einige Änderungen plant ein Eigentümer am Mühlberg. Mit einer Tektur möchte er einen Pferdeunterstand zu einer Maschinen- und Materialhalle umnützen. Kommen sollen mobile Pferdeunterstände und ein Reitplatz. Ein Fahrsilo soll weg kommen. Eine Bauvoranfrage bezieht sich auf ein Nebengebäude als Lager für Material, das bislang im Freien lagert. Eine 6 mal 22 Meter große Halle dient der Zimmerei. »Es gibt eine Außenbereichssatzung für Mühlberg«, informierte Lanzinger. Die hatten nichts gegen diese Vorhaben. höf