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Wimmer ist Schirmherr bei Doppeljubiläum

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Nußdorf: Feuerwehr und Maschinenring Traunstein feiern Juli 2021 Festwoche
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Bürgermeister Toni Wimmer (Mitte) übernimmt die Schirmherrschaft beim 150. Jubiläum der Feuerwehr Nußdorf und beim 50-jährigen Bestehen des Maschinenrings Traunstein. Maschinenring-Vorstand Franz Gruber und Feuerwehr-Vereinschef Andreas Götzinger (rechts) freuten sich über die Zusage. (Foto: Volk)

Nußdorf – Die Freiwillige Feuerwehr Nußdorf wird im nächsten Jahr 150 Jahre alt. Zusammen mit dem Maschinenring Traunstein, der seit 50 Jahren besteht, wird das Jubiläum von Feuerwehrverein und landwirtschaftlicher Selbsthilfeorganisation unter dem Motto »Ring on Fire« von 2. bis 11. Juli 2021 gefeiert.


Nun wurde Bürgermeister Toni Wimmer als Schirmherr gewonnen. Andreas Götzinger, Vereinsvorsitzender der Feuerwehr, bat den Rathauschef um die Übernahme der Schirmherrschaft und Wimmer ließ sich nicht lange bitten und sagte mit Freude zu.

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Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr und des Maschinenrings versammelte sich vor dem Nußdorfer Rathaus, Feuerwehrvorstand Götzinger trug seinen Antrag vor. In Dialekt und Reimform leitete er ein: »Mia samma heid do, weil mia a großes Fest ham, nächsts Johr.« Und weiter: »Mia hoffen, Du duast di aa drauf gfrein, drum frag'n ma Di: Mechst unser Schirmherr sein?« Wimmer sagte sofort zu.

Es sei ihm eine große Ehre, Schirmherr des Doppelfestes sein zu dürfen. Das erste Mal überhaupt dürfe er Schirmherr sein. Der Bürgermeister hofft, dass der Schirm bei den Festtagen nicht gebraucht wird. Auch die Antragsteller hoffen auf bestes Wetter. Götzinger zeigte sich zuversichtlich, dass der überreichte Schirm – wenn überhaupt – nur als Schutz vor zu viel Sonne notwendig sein werde.

Man habe sich keinen Besseren vorstellen können, betonte Götzinger. Wimmer sei nicht nur aktiver Feuerwehrmann, sondern auch ehemaliger Kassier des Feuerwehrvereins. Zudem habe er Erfahrung im Festausschuss beim Jubiläum des Nußdorfer Sportvereins vor zwei Jahren. Bürgermeister Wimmer sagte, er werde sein bestes Tun die Erwartungen zu erfüllen, wünsche den beiden Festvereinen aber vor allem, dass das Fest im nächsten Juli uneingeschränkt stattfinden kann und die Corona-Pandemie die Planung und Durchführung nicht zunichtemache.

Nach der Zusage wurde auf ein ungetrübtes Jubiläum und einen guten Festverlauf angestoßen – im Freien und mit ausgestreckten Armen, um die Corona-Distanzregeln zu wahren. Der Rathauschef durfte – zur Probe – schon mal ein kleines Bierfass anzapfen. Das gelang ihm mit nur zwei Schlägen und ohne Flüssigkeitsverlust. Der Festausschuss zeigte sich überzeugt, den Richtigen für die Schirmherrschaft gefragt zu haben. »Wenn er das Wetter beim Fest auch so gut hinkriegt, steht einem rundherum gelungenen Fest nichts entgegen«, so die einhellige Meinung. pv