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Bildersuche auf Rädern

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Andrea Pöschl (dritte von rechts) siegte in der Einzelwertung bei der Nußdorfer Radlbilder-Suchfahrt. Die Nußdorfer Spitzensportler (von links) Maria und Florian Müller, Felix Osenstätter, Stefan Huber (mit Tochter), Stefanie und Johannes Pöschl, Robert Falkinger und Marina Rehrl waren als Gruppe unübertroffen und sicherten sich den 1. Platz. Den Siegern gratulierten (von rechts) für die Aktiven des Trachtenvereins Andreas und Christina Niederbuchner. (Foto: Volk)

Nußdorf – Andrea Pöschl und die »Nußdorfer Spitzensportler« sind die Sieger der Radlbildersuchfahrt, die die Aktiven des Trachtenvereins Nußdorf veranstaltet hatten. Den Sieg der Einzelwertung sicherte sich Andrea Pösch vor Wolfgang Wimmer und Kilian Auer. Das achtköpfige Spitzensportler-Team sicherte sich damit den Sieg in der Gruppenwertung vor »BMW Power« und »Wimmer Power«.


Für alle radelnden Bildersucher standen jedoch weniger die Gewinne im Vordergrund, als der olympische Gedanke »Dabeisein ist Alles« und der Spaß an der beliebten Radl-Runde. 332 Radler vom zweijährigen Nachwuchs im Radlanhänger bis zum rüstigen Senioren nahmen teil. Mit der großen Teilnehmerzahl und Frühlingswetter, wie es besser nicht hätte sein können, wurden die Mühen der Organisatoren belohnt.

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70 Gruppen und 38 Einzelstarter machten sich auf die rund 13 Kilometer lange Strecke und suchten dabei nach den Bildausschnitten, die ihnen am Start mitgegeben wurden. Die Strecke führte über Sondermoning, Egerer, Hart und Litzlwalchen auf Nebenstraßen und Radwegen wieder zurück nach Nußdorf zum Bürger- und Vereinsheim.

Neben der Beantwortung von Fragen zu den Suchbildern waren mehrere Wertungsprüfungen zu bestehen. So mussten die Teilnehmer schätzen, wie viele Liter Wasser in vier Paar Schuhe – vom Gummistiefel bis zum Laufschuh – passen und die Zunftzeichen dem entsprechenden Handwerk zuordnen. Um Schnelligkeit ging es beim Durchlaufen eines Hindernisparcours auf Pedalos. Dabei durfte der auf einem Löffel balancierte Golfball nicht herunterfallen. Glückssache war es, einen möglichst schweren Fichtenzapfen zu finden, der am Ziel abzuliefern war. Das schwerste Exemplar hatte unglaubliche 219 Gramm.

Auf der Stockschützenbahn in Hart war es Aufgabe, einen Asphaltstock zielgenau an Nummernblättern anzuschlagen; die 12 als höchste Punktzahl erreichten nur Wenige. Nach rund vier Stunden Fahr- und Suchzeit waren die meisten Teilnehmer am Ziel zurück.

Nicht jeder hatte alle Bilder gefunden und auch bei den Sonderprüfungen wurden Punkte gelassen, doch es zählte die Gaudi am Familienwettbewerb. Ausgezeichnet organisiert war die Veranstaltung von den Aktiven des Trachtenvereins, die sich auch um die Bewirtung kümmerten. Die Sieger wurden beim abendlichen Gartenfest auf dem Vorplatz des Bürger- und Vereinsheims gekürt. Für die musikalische Unterhaltung und beste Stimmung sorgte die »1612-Musi«. pv