Nach Verkehrsunfall zu Fuß geflüchtet

Ein Polizei Blaulicht bei der Unfallaufnahme
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Ein Polizei Blaulicht bei der Unfallaufnahme. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Altenmarkt – Eine Polizeistreife stellte am Samstagmorgen ein verunfalltes Fahrzeug fest. Dieses kam zwischen Altenmarkt und Grassach von der Straße ab. Den Spuren nach zu urteilen war der Unfallfahrer, welcher in Richtung Traunstein unterwegs war, zunächst nach links gegen den Bordstein gestoßen und wurde dann nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Dort kam er mit seinem Fahrzeug im Gleisbett der Bahnstrecke Traunstein - Garching zum Stehen.


Update, 25. April, 13.00 Uhr:

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Über Dritte habe die Polizei in Erfahrung bringen können, dass es dem Fahrer soweit gut gehe. Selbst mit dem Unfallfahrer gesprochen habe sie jedoch nicht, teilte die Polizei Trostberg auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts mit. Eine Gefahrensituation für den Vermissten bestand daher nach Ansicht der Polizei nicht mehr, eine weitere Suche stand außer Verhältnis. Mehr wollte die Polizei aber nicht bekanntgeben. Auch nicht, wie es zu dem Unfall kam.

Erstmeldung, 24. April, 18.30 Uhr:

Da der Fahrer an der Unfallstelle nicht angetroffen werden konnte, wurde eine große Suchaktion eingeleitet. 27 Einsatzkräfte der Feuerwehr Altenmarkt und Stein mit 3 Fahrzeugen sowie ein Diensthundeführer und eine Polizeistreife der Bundespolizei unterstützten die Trostberger und Traunreuter Streifen. Da nicht auszuschließen war, dass der Fahrzeuglenker verletzt herumirren könnte, wurde auch noch ein Polizeihubschrauber zur großräumigen Absuche hinzubeordert. Die Suche nach dem Fahrzeuglenker wurde bis 14.00 Uhr mit Kräften der Rettungshundestaffeln Traunstein, Waldkraiburg, Altötting, Rottal Inn und Miesbach sowie der Feuerwehr Altenmarkt fortgeführt. Diese wurde dann aber aufgrund neuer Erkenntnisse abgebrochen. Demnach bestand keine Gefahrensituation mehr für den Vermissten, eine weitere Suche stand außer Verhältnis.

Am Fahrzeug des Flüchtigen entstand Totalschaden. Zudem wurden die Umlaufsperren am dortigen Bahnübergang beschädigt. Hierbei beläuft sich der Schaden auf insgesamt rund 4.000 Euro. 

Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Unfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Trostberg in Verbindung zu setzen. An den Fahrzeuglenker wird im weiteren Verlauf der Ermittlungen herangetreten.

fb/red


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