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Ortserweiterung in Marquartstein

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Damit es am Ortseingang an der Enzianstraße und der Bundesstraße eine Verdichtung in der Bebauung geben kann, war eine Bebauungsplanänderung erforderlich. Bei einer Bebauung der Flächen kann zugleich die Ortsgrenze mit Ortsschild weiter nach Norden verlegt werden. (Foto: Peter)

Marquartstein – Den Ausschlag für eine Änderung im Bebauungsplan Bruckfeld habe eine Bauvoranfrage vor einigen Jahren gegeben, die vom Landratsamt abgelehnt worden sei, sagte Bürgermeister Andreas Scheck in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Nun liegt dem Gemeinderat ein neuer Änderungsantrag vor.


Betroffen sind Grundstücke am Ortseingang von Grassau kommend zwischen Enzian- und Bundesstraße. Geplant sind dort sechs Gebäude mit unterschiedlicher Zahl von Wohnungen, erschlossen über die Enzianstraße. Für Versorgungsleitungen sind Grunddienstbarkeiten erforderlich. Die Verkehrsanbindung ist über die Bundesstraße vorgesehen mit Verlegung des Ortsschilds Richtung Norden.

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Im Gemeinderat sei bereits diskutiert worden, dass eine Verdichtung für die Ortsentwicklung sinnvoll sei, so Scheck. Mit den Zufahrten der Grundstücke über die Bundesstraße solle der Ortscharakter geschaffen werden. Mit den Grunddienstbarkeiten für die Erschließung über die Enzianstraße sei ein Kompromiss erreicht worden. Die Erschließung über die Bundesstraße wäre sehr aufwändig und teurer.

Ein Gebäude mit sechs Wohnungen erschien Peter Lloyd zu mächtig. Hubert Götsch waren die Gebäude zu nah an der Bundesstraße. Er hatte auch Sicherheitsbedenken bei Einfahrten in die Bundesstraße. Roland Polleichtner konnte die Bedenken nicht nachvollziehen. Scheck erinnerte, dass dort bereits ein Bebauungsplan bestehe und es nun darum gehe, ob Verdichtung und Ortserweiterung gewollt seien. Bei einer Gegenstimme fiel das Votum für die Änderung aus.

Zu 40 Jahre Ortspartnerschaft St. Andrä soll den Auftakt eine Mountainbike- Tour im Mai zum Konzert der Musikkapelle St. Andrä bilden. Weiter sollen im Juni eine Aufführung der Kinder- und Jugendtheater der Heimatbühne St. Andrä, im Juli ein Doppelkonzert der Musikkapellen, im Oktober der Festabend und ein Erntedankfest sowie ein Törggelen im November in St. Andrä folgen. Mit den verschiedenen Aktivitäten würde die Partnerschaft zusätzlich belebt, so Scheck. Bei einer Gegenstimme stimmte der Rat zu. MP