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Märchenhafter Besuch beim Adventsgarten

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Das ganze Wochenende über herrschte dichtes Gedränge beim Marquartsteiner Adventsgarten. Die Schneekönigin und die Eisprinzessin verteilten Geschenke an die Kinder.

Marquartstein – Von einem märchenhaften Besuch wurden die Kinder beim sechsten Marquartsteiner Adventsgarten überrascht: Die Schneekönigin höchstpersönlich kam mit der Eisprinzessin vorbei und verteilte Geschenke.


Anfangs wirkten die Damen respekteinflößend auf die Kinder, doch bald folgte ihnen eine ganze Traube kleiner Anhänger. Es war nicht einfach, den Anschluss zu halten: Das ganze Wochenende über herrschte dichtes Gedränge auf dem Marktgelände zwischen Vereinsstadl und katholischer Pfarrkirche.

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In nur fünf Jahren hat sich der Marquartsteiner Adventsgarten vom Geheimtipp zum Besuchermagneten entwickelt. Die Atmosphäre auf der Wiese ist einzigartig; Lichterketten in den Bäumen und Feuerschalen sorgen für Heimeligkeit, die nahegelegene Pfarrkirche lädt zum Innehalten ein – und zog besonders am Samstag mit einer Lichtinstallation alle Blicke auf sich.

Die Stände boten erlesene Produkte. In den Markthütten standen überwiegend Anbieter aus dem Dorf. Besonders überraschend war, wie viele Kunsthandwerker in einem kleinen Dorf wie Marquartstein leben: Gleich zwei Töpferinnen waren vertreten – mit völlig unterschiedlichen und einzigartigen Waren. Stickereien, Schmuck und Näharbeiten wurden feil geboten und im Vereinsstadl ließ sich ein Drechsler über die Schulter schauen.

Das musikalische Rahmenprogramm war äußerst abwechslungsreich, zu jeder vollen Stunde erklangen neue Töne, der Marquartsteiner Kirchenchor war ebenso zu hören wie Weisenbläser aus der Partnergemeinde St. Andrä. Für das kulinarische Angebot sorgten die Vereine. Ob Wildgulasch oder Bosna, Popcorn oder Zwetschgenbavesen, für jeden Geschmack war etwas dabei. Besonders vielen Besuchern stand der Sinn nach Langosch.

Rund 100 Kilogramm Mehl verarbeitete der Förderverein »Naturkindergarten Waldzwerge« zu dem beliebten Schmalzgebäck. Ebenfalls Unmengen an Teig gingen im Stadl des Gartenbauvereins über den Tisch: Hier lockte eine Weihnachtsbackstube. Das ganze Wochenende über konnten die Kinder nach Herzenslust Platzerl backen und verzieren und bei 25 Kilogramm Teig fiel es auch nicht auf, wenn hier und da genascht wurde.

Und auch sonst kamen die jüngsten Besucher nicht zu kurz: In der Pfarrkirche gab es Geschichten zu hören, die Organistin lud zum Singen ein und auf einer Weide waren kuschelige Alpakas zu bestaunen. fem

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