Traumkulisse für das Jawort

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Auch eine Kapelle gibt es in Güßhübel, dort können im Freien Trauungen stattfinden. (Foto: Konnert)

Kirchanschöring – Standesamtliche Trauungen dürfen ausschließlich in einem dafür bestimmten Ort vorgenommen werden. In Kirchanschöring kann dies ab sofort nicht nur im Rathaus geschehen, sondern auch in Güßhübel. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, Güßhübel sowie den Kultur- und Ausstellungsraum im Anwesen Güßhübel 2 als Eheschließungsort zu widmen.


Güßhübel mit seiner herrlichen Lage, der Kapelle auf der freien Wiese und dem Panoramablick bis zur Alpenkette ist ein beliebter Ort für Eheschließungen. Wann immer das Wetter es erlaubt, findet die Eheschließung und deren Beurkundung dort im Freien statt.

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Sofern aber die Witterung nicht mitspielt und eine ordnungsgemäße und würdige Abwicklung deshalb nicht möglich ist, steht der Kultur- und Ausstellungsraum im Anwesen Güßhübel 2 als ergänzender Ausweichraum zur Verfügung. Die Entscheidung, welcher Ort in einer Gemeinde außerhalb des Standesamts zur Vornahme von Eheschließungen bestimmt wird, stellt eine Widmung im Sinne eines personenstandsrechtlichen Organisationsaktes dar. Durch diese Widmung wird der darin bezeichnete Ort ausdrücklich als Eheschließungsort zugelassen. Mit dem jetzt vom Gemeinderat gefassten Beschluss steht in der Gemeinde Kirchanschöring dem Ja-Wort in einer Traumkulisse nichts mehr entgegen.

Dass das Thema Präsenzveranstaltungen oder -sitzungen in Corona-Zeiten nicht einfacher wird, zeigten in der jüngsten Gemeinderatssitzung auch die Information zu einem Gesetz zur Änderung der Gemeindeordnung. Demnach müssen Gemeinderatssitzungen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht zwingend als Präsenzveranstaltungen abgehalten werden, sondern sind auch als sogenannte »Hybridsitzungen« möglich, bei denen mindestens der Bürgermeister und eventuell auch ein Teil der Gemeinderäte im Saal sind, während die anderen Gemeinderäte zugeschaltet werden.

Ein erstes Stimmungsbild unter den Kirchanschörin-ger Gemeinderäten sprach klar für den Erhalt der Gemeinderatssitzungen in der derzeitigen Form als Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der gültigen Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wie Maskenpflicht, Abstandsregeln, regelmäßige Raumlüftung. Ein Beschluss zu dem Thema wurde nicht gefasst und steht aufgrund des eindeutigen Stimmungsbilds im Moment in Kirchanschöring auch nicht an.

Zur Bewältigung der wachsenden Anforderungen im EDV-Bereich ist es notwendig, dass die Verwaltung nicht nur auf externe Dienstleister zurückgreift, sondern auch eigenes Fachpersonal vorhält. Die Stadt Tittmoning sowie die Gemeinden Fridolfing und Kirchanschöring werden sich dafür eine Fachkraft teilen und haben dazu eine Zweckvereinbarung geschlossen, in der diese Zusammenarbeit geregelt ist.

20 Prozent der Arbeitszeit entfällt demnach auf die Gemeinde Kirchanschöring. Der Einsatzbereich des EDV-Betreuers wird alle Hard- und Softwarekomponenten der gemeindlichen Einrichtungen umfassen. Geplant ist, dass er in jeder Woche einen Vormittag in einer der drei Kommunen ist, die übrige Zeit aber von zuhause arbeitet.

Auch die Bautechnik in der Verwaltung hat Verstärkung bekommen. Ab dem 1. Mai wird Rudolf Roider als neuer Mitarbeiter seine Tätigkeit aufnehmen. Der Gemeinderat Kirchanschöring hat die Auswahl des verkleinerten Gremiums für die Einstellung eines Mitarbeiters für die Stelle der Bautechnik bestätigt.

Nach der Amtsniederlegung durch Franz Portenkirchner wurde die Änderung der Geschäftsordnung der Gemeinde notwendig. Dort ist geregelt, wer im Vertretungsfall der zwei Bürgermeister als weiterer Vertreter fungieren darf. Bisher war Franz Portenkirchner als erster und Guido Hillebrand als zweiter weiterer Vertreter benannt. Der Rat musste nun entscheiden, ob Hillebrand als einziger Vertreter bleibt oder ob noch ein weiterer Vertreter bestimmt wird. Der Gemeinderat blieb bei Hillebrand als alleinigem weiteren Stellvertreter.

kon


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