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Schnelles Internet für weitere Gebiete

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Die Gemeinde und die Telekom gehen Hand in Hand: Den Vertrag für einen weiteren Ausbau des Breitbandnetzes unterzeichneten (von links) der Regionalmanager der Telekom, Norbert Kreier, und Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner – im Beisein von Georg Selbertinger von der Telekom. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring – Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den weiteren Netzausbau in Kirchanschöring gewonnen. Rund 58 Haushalte können künftig mit maximalem Tempo im Internet surfen. Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen (Download). Beim Heraufladen (Upload) sind es bis zu 200 MBit/s.


Die Telekom wird im Rahmen des Ausbaus über 20 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und fünf neue Netzverteiler aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus, die Signale werden optisch übertragen. »Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom«, sagte Bürgermeister Hans-Jörg Birner bei der Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom im Rathaus in Kirchanschöring.

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»Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde Kirchanschöring überzeugen konnten«, meinte Norbert Kreier, Regionalmanager der Deutschen Telekom. »Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Kirchanschöring. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.«

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Dann können die Kunden Anschlüsse buchen.

Ein hochleistungsfähiger Internetanschluss steht den Bürgern und Firmen auf Gut Horn, im Rehwinkel/Kronwitt, in Güßhübel/Voglaich und im Gewerbegebiet an der Watzmannstraße in Aussicht. Die Gemeinde erhalte insgesamt einen Zuschuss in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro von der Regierung von Oberbayern, so Birner gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen seinen Angaben zufolge etwa 1,4 Millionen Euro. »Auf die Gemeinde entfallen rund 290 000 Euro.« ca