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Feierlich gesegnet wurde das restaurierte Flurkreuz auf der »Kreuzwiese« an der Straße von Hausen nach Hilzham.

Restauriertes Feldkreuz gesegnet

Kirchanschöring – Feierlich gesegnet wurde das restaurierte Flurkreuz auf der »Kreuzwiese« an der Straße von Hausen nach Hilzham mit anschließender Maiandacht, zu der rund 40 Gäste gekommen waren.


Pastoralreferent Georg Ziegltrum merkte an, dass gerade in der schwierigen Zeit diese abendliche Stunde in der Natur vor dem Kreuz eine friedliche sein werde, die jedem gut tut. Er leitete die Andacht mit guten Gedanken, die nachdenklich stimmten. Danach segnete er das Flurkreuz und übergab es seiner Bestimmung.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die »Mehraloa-Musi«, besetzt mit Hackbrett, Gitarre, Ziach, Kontrabass und Posaune. Der Heimatverein Kirchanschöring-Lampoding übernahm die komplette Restaurierung des Flurkreuzes. Die Arbeiten bestanden aus der Erneuerung des Holzschindeldachs, der intensiven Reinigung des Christus-Corpus', der Bemalung des eingeschnitzten Dankgebets: »Du beschütztest unsere Heimat, warst uns Hilfe in der Not, und verschontest uns im Kriege. Ewiger Dank Dir, unser Gott.«

Robert Steinmaßl, Davidbauer in Hausen und Besitzer des Grundstücks, half mit beim Ab- und Wiederaufbau des Kreuzes. Rudi Steinmaßl jun. erneuerte den kleinen Zaun, der das Blumenbeet umrahmt und das von Anita Steinmaßl gepflegt wird.

Die Hausener Josef Obermeier und Englbert Lang hatten das Kreuz ursprünglich aus Dankbarkeit dafür aufgestellt, dass sie beide aus dem Zweiten Weltkrieg wieder heimkehren durften. Obermaier stiftete den Christus-Corpus, den Kolomann Niedermüller schnitzte, und Englbert Lang fertigte die Kreuzeinfassung mit dem Holzschindeldach.

Der Vorstand des Heimatvereins, Franz Huber, lobte die vielen Besucher, Pastoralreferent Georg Ziegeltrum und die Musikanten sowie alle, die zum Gelingen dieser kleinen Feier beigetragen haben.

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