Rund 60 Einsatzkräfte der drei Feuerwehren rückten zu dem Einsatz aus. Bereits auf Anfahrt war eine mächtige Rauchentwicklung zu erkennen. Am Einsatzort bauten die Feuerwehrkräfte eine Löschwasserversorgung aus einem Hydranten auf und starteten mit zwei Atemschutztrupps einen Innenangriff zur Brandbekämpfung. Weitere Atemschutzgeräteträger kontrollierten den Brandraum mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester. Der Eigentümer hatte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche unternommen und konnte so das Feuer in Schach halten. Innerhalb kurzer Zeit gelang es den Einsatzkräften, den Brand zu löschen und zu den Nachlöscharbeiten überzugehen.
Die Einsatzleitung hatte Lampodings stellvertretender Kommandant Hannes Wagner übernommen. „Mit den Löschversuchen des Besitzers und dem raschen Handeln der Feuerwehren konnte ein Großbrand des landwirtschaftlichen Anwesens verhindert werden“, so seine Einschätzung am Ende des Einsatzes. Neben der Einsatzleitung wurde eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet und am Feuerwehrhaus ein Bereitstellungsplatz für nachrückende Kräfte gebildet. Das Drehleiterfahrzeug aus Waging wurde sicherheitshalber in Stellung gebracht, um bei einer möglichen Brandausbreitung schnell reagieren zu können. Im Einsatzverlauf wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, damit man den Brandrauch aus dem Gebäude blasen konnte.
Rund eine Stunde dauerten die Arbeiten der Feuerwehr. Die Polizei aus Laufen hat nun die Ermittlungen zur Ursache und Schadenshöhe übernommen. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes kümmerte sich nach den Erste Hilfemaßnahmen der Feuerwehr um die Weiterversorgung des Hofbesitzers, der sich bei den Löschversuchen an der Hand verletzte und Rauchgase eingeatmet hatte. Anschließend wurde dieser ins Krankenhaus gebracht. Seitens der Kreisbrandinspektion war der zuständige Kreisbrandmeister Hans Heinrich vor Ort, um die Einsatzleitung zu unterstützen.
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