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Eine kurzweilige, spannende Nacht verbrachten die Kinder in der Bücherei.

Spannende Lese- und Filmnacht zum Abschluss des Ferienprogramms

Inzell – Das Ferienprogramm der Gemeinde ging auch heuer wieder mit demselben Höhepunkt wie immer zu Ende: mit einer Lese- und Filmnacht.


Im Vorfeld weiß man ja nie, was einen da so alles erwartet – nur eines ist immer sicher: Es wird ein spannender und lustiger Abend, bei dem gelacht und gelauscht werden darf. Schon allein, dass man so lange aufbleiben darf, ist für alle Teilnehmer ziemlich aufregend.

Voller Vorfreude und Neugier machten es sich die 15 jungen Zuhörer auf den Kissen und Riesensitzsäcken gemütlich, ausgestattet mit Schmusetieren, Socken und Kuscheldecken. In diesem Jahr war sogar ein riesiger Teddybär dabei, der ziemlich viel Platz für sich beanspruchte.

Wie jedes Jahr ging es auch heuer los mit dem Lesenacht-Teil. »Da wir ja in unserer Bücherei vorlesen, wurden die Kinder auf das pelzige Bücherfresserchen aufmerksam gemacht, das sich all zu gern von spannenden Abenteuerbüchern ernährt und sich diese noch lieber vorlesen lässt«, berichtete Annette Schneider von der Bücherei. »Und da viele von uns in den Ferien gerne mal am Strand Burgen bauen, konnten wir hören, dass man in den Tiefen des Sands mit viel Glück die seltenen und sehr scheuen Dünenschweine entdecken kann, die es lieben, wenn man sie mit Salzstangen füttert. Und dass Mädchen mutig sind, wussten wir ja sowieso – doch dass sie auch in einer roten Ritterrüstung gegen die scheußliche Riesin Grauseldis antreten und diese mit Hilfe einer kleinen Spinne besiegen, das war dann doch eine neue Erkenntnis.«

Natürlich gab es bei so viel tierischem Vergnügen zwischendurch »weiße Mäuse« zum Naschen und Getränke, um die Gemüter abzukühlen. Pünktlich um 21 Uhr wurden die Sitzsäcke aufgeschüttelt, in den Ernst-Rappel-Saal umgezogen und wieder eine gemütliche Liegeposition eingenommen. Für jeden kleinen Zuschauer standen schon ein paar Knabbereien bereit.

Und dann ging der Film los: Encanto, ein wunderbares Märchen über die Geschichte einer außergewöhnlichen Familie, die, versteckt in den Bergen Kolumbiens, in einem magischen Haus an einem wundersamen, verzauberten Ort lebt und jedes Kind der Familie mit einer einzigartigen Gabe gesegnet ist, außer Mirabel … »Wir wurden in eine farbenprächtige Phantasiewelt entführt – spannend, unterhaltsam und lustig«, so Schneider. Pünktlich um 22.30 Uhr holten die bereits müde aussehenden Mamis und Papis ihre putzmunteren Lieblinge wieder ab. Wie immer war es ein sehr schöner Abend.

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