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Ortsdurchfahrtsgrenze Schmelz erweitert

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Die Ortsdurchfahrtsgrenze im Gemeindeteil Schmelz soll im Zuge der Kreisstraße TS 40 erweitert werden. Das Landratsamt Traunstein schickte eine schriftliche Anfrage an die Gemeinde Inzell. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Eine neue Ortsdurchfahrtsgrenze im Bereich Schmelz wurde notwendig, weil die Straße eine Kreisstraße ist und die Bebauung erweitert wurde. Die Tiefbauverwaltung im Landratsamt stellte dazu ihren Plan in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vor. Dabei wurde deutlich, dass die scharfe Rechtskurve von Inzell kommend künftig zur Kreisstraße gehören soll. Die Gemeinde Inzell wurde in einem Schreiben darum gebeten, die Grenzen in der Gemeinderatssitzung zu behandeln und dem Landratsamt einen Beschlussbuchauszug zukommen zu lassen. Das Gremium war einstimmig für eine Erweiterung.


Weiter ging es mit einem Bauantrag zur Nutzungsänderung der Grundschule um Einbau einer eingruppigen Kinderkrippe, dem Einbau einer Kindergartengruppe und einer Mittagsbetreuung für die Grundschüler sowie eines Büros für Leitung und Vorzimmer der Cajetan Adlgasser Musikschule im Erdgeschoß in der Schulstraße 1-3. Bauherr ist die Gemeinde Inzell. Der Physikraum im Untergeschoß des Südflügels soll zur Kinderkrippe werden. Auch im Untergeschoß entstehen die Kindergartengruppe und ein Raum zur Nachmittagsbetreuung der Grundschüler.

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Im Erdgeschoß soll das Büro der Musikschule untergebracht werden. Im Freien gibt es dann auch einen Platz für die Kindergartenkinder von rund 150 Quadratmetern Größe. Die äußere Gestaltung und die Grundfläche des Gebäudes bleiben gänzlich unverändert. Die Gemeinderäte hatten keinerlei Einwand gegen die Nutzungsänderung.

Einstimmig zugestimmt wurde auch dem Antrag auf Vorbescheid zum Bau eines unterkellerten, eingeschoßigen Einfamilienhauses mit rund 80 Quadratmeter Wohnfläche am Römerweg. Der Antragsteller plant den Bau des Hauses anstatt des Bienenhauses auf dem südöstlichen Grundstück. Festgelegt wurde, dass die Zufahrt zum Römerweg 14 (Geh- und Fahrtrecht) während und nach den Bauarbeiten möglich sein muss. Die Zustimmung zum Vorbescheidsantrag war einstimmig.

Die Aufstellung der Außenbereichssatzung »Sulzbach« war ebenfalls ein Punkt, der zur Abstimmung kam. Viele Fachbehörden hatten sich nicht zur Planung geäußert, nur das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und das Gesundheitsamt gaben eine Stellungnahme ab. Das LfU griff nochmals das Thema Rohstoffgeologie auf. Etwa 140 Meter südwestlich des in der Außenbereichssatzung »Sulzbach« zusammengefassten Gebiets liegt eine genehmigte Rohstoffgewinnungsstelle für Sand und Kies einschließlich Aufbereitungsanlage. Hier muss auch weiterhin ein uneingeschränkter Rohstoffabbau möglich sein. Darüber hinaus sind Belange der Rohstoffgeologie nicht unmittelbar betroffen.

Das Gesundheitsamt Traunstein wies darauf hin, dass der Anschluss an die öffentliche Trinkwasserversorgung sowie den öffentlichen Abwasserkanal zu gewährleisten sind. Der Satzungsbeschluss war einstimmig.

Annette Schneider (CSU) wollte wissen, wann der Eröffnungstermin für das Chaletdorf sei. Bürgermeister Hans Egger informierte, dass dieser für August geplant ist. Zudem fragte sie nach, wann die Lupe und die Heuschrecke am Beginn des Moorerlebnispfads instandgesetzt werden. Diese sind in Arbeit, die notwendigen Teile bestellt und ebenso werden verschiedene Bildtafeln erneuert, sodass der Moorerlebnispfad wieder in einem einwandfreien Zustand und eine Werbung für die Gemeinde sind. hw