Nachbar bekämpfte Dachstuhlbrand mit Wasser aus Gartenschlauch – Feuerwehren im Einsatz

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Inzell: Nachbar bekämpfte Dachstuhlbrand mit Wasser aus Gartenschlauch – Feuerwehren im Einsatz
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Fotos: Volk, Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Inzell – Einem aufmerksamen Anwohner ist zu verdanken, dass ein Brand im Dachstuhl eines Wohnhauses im Ortsteil Unterau am Samstagmittag rechtzeitig entdeckt und gelöscht werden konnte.


Der Nachbar spritzte mit einem Gartenschlauch Wasser auf die qualmende Dachfläche bis die Feuerwehr eintraf und das Feuer vollständig ablöschte. Der Sachschaden hielt sich in Grenzen und dürfte nach einer ersten Schätzung mehrere Tausend Euro betragen. Verletzt wurde niemand.

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Um 11.42 Uhr wurden die Feuerwehren Inzell und Hammer alarmiert, nachdem über Notruf bei der Integrierten Leitstelle Traunstein gemeldet worden war, dass Rauch aus dem Dach aufstieg, jedoch nicht lokalisiert werden konnte, was zur Rauchentwicklung geführt hatte.

Bei Eintreffen der ersten Löschmannschaft züngelten schon Flammen aus einer etwa vier mal vier Meter großen Fläche des Dachstuhls, an dem am Vortag noch Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Die Floriansjünger brachten eine Drehleiter in Stellung, ebenso gingen Löschtrupps mit Atemschutz im Innenangriff vor und hatten das Feuer, das der Nachbar bis dahin mit einem Gartenschlauch eindämmen konnte, rasch gelöscht.

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Angesengte Bretter, Dachlatten und Dämmmaterial wurden entfernt. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte, ob alle Hitzeherde des Schwelbrandes entdeckt wurden und gelöscht sind.

Im Einsatz waren rund 30 Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Inzell und Hammer, sowie die Besatzung eines BRK-Rettungswagens und der Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Sanitäter mussten jedoch nicht eingreifen. Es wurde niemand verletzt.

Was zu dem Feuer geführt hat ist noch unklar. Die Renovierungsarbeiten am Dachstuhl wurden am Freitagnachmittag eingestellt, nachdem eine Dämmschicht eingebaut und die Dachlattung aufgebracht war. Auch ein Zimmerer, der hinzugezogen wurde, konnte sich den Brandausbruch nicht erklären. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. pv

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