Klimaschutz braucht Engagement: Ehrenamtliche Initiative feiert Etappenziel

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Lucia Jochner-Freitag im Gespräch mit Inzells Bürgermeister Hans Egger beim Fest im Kurpark. (Foto: Bauregger)

Inzell – Ihr erstes Etappenziel, 100 Menschen zu einem klimaneutralen Leben zu animieren, hat die Initiative »100xklimaneutral« geschafft: Das wurde nun mit einem Fest im Inzeller Kurpark gefeiert.


Anfang des Jahres seien es 77 Gleichgesinnte gewesen, wie die Sprecherin Lucia Jochner-Freitag sagte. Aktuell hätten sich 123 engagierte Menschen in ganz Deutschland, Belgien und der Schweiz dazu entschieden, den Weg zu einem klimaneutralen Leben mitzugehen.

Wie Martin Jochner von »100xklimaneutral« sagte, hat die Initiative inzwischen den neuen Verein »3 fürs Klima e.V.« mitbegründet. Dass klimaneutrales Leben nichts mit Tristheit, strikten Verboten oder Verlust an Lebensfreude zu tun hat, bewiesen nicht nur die freudestrahlenden Gesichter der Akteure. Mit stimmungsvollem Jazz wertete die »Cappuccino Jazz Band«, passend zum strahlenden Sonnenschein, diese positive Stimmung auf.

Über die aktuellen Aktivitäten des Vereins »3 fürs Klima« informierten Vorstandsmitglieder. An einem weiteren Infostand konnte jeder ein Bild zum Klimaschutz durch Aufdruck verschiedener selbst angefertigter Stempel mitgestalten. Eingeladen hatte dazu der Künstler Ulli Winkler unter dem Slogan: »Wie fühlt sich klimaneutral Leben an?«

Vertreten war auch die Erzdiözese München. Sie informierte, wie innerhalb der Diözese versucht wird, der Verantwortung für die Schöpfung gerecht zu werden. Zu diesem Thema hat die Diözese eigene Nachhaltigkeitsleitlinien erstellt. Als Handlungsfelder sind hier vor allem folgende Bereiche bedeutsam: Liturgie, Verkündigung und geistliches Leben, Bildung, Diakonisches Handeln, Umgang mit kirchlichem Grundeigentum, Bauen, Nutzung von Rohstoffen und Energie, Einkaufen und Beschaffen, Abfall, Emissionen, Abwasser, Mobilität, Umgang mit Geldanlagen, Mitarbeitende und Schöpfungsverantwortung in Politik und Gesellschaft.

Abschließend gab es noch die Möglichkeit, auf die Bäckeralm zu wandern oder zum Falkensee, um die wunderbare Natur in und um Inzell erlebbar werden zu lassen.

wb