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Junge Liste sorgt für Überraschung in Inzell

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Bürgermeister Egger ist zufrieden mit dem Ergebnis.

Inzell – Insgesamt 2578 Wähler, dies sind 64,32 Prozent der 4008 Wahlberechtigten in der Gemeinde Inzell, beteiligten sich am Sonntag in Inzell an den Kommunalwahlen. 88,06 Prozent sprachen dem amtierenden Bürgermeister Hans Egger erneut ihr Vertrauen aus. Er hatte keinen Gegenkandidaten.


283 Stimmen entfielen auf Personen, die vom Wähler vorgeschlagen wurden. Von den 16 Sitzen im Gemeinderat fielen sechs an die CSU, vier an die Liste Bürger für Inzell (BFI), drei an die SPD sowie überraschenderweise zwei an die Junge Liste Inzell (JLI) und ein Sitz an die Grünen. Bürgermeister Egger sieht in der Zusammensetzung eine solide Grundlage für die Bewältigung der umfangreichen Aufgaben in den nächsten sechs Jahren.

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Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen:

CSU: Michael Lorenz (2319 Stimmen), Robert Hochreiter (1317), Annette Schneider (1087), Christian Strobl (888), Josef Tratz (884) und Petra Maier (866)

Grüne: Markus Ried (856)

SPD: Josef Rieder (1280), Markus Kötzinger (955) und Michael Kötzinger (943)

Für die Bürger für Inzell (BFI): Richard Hütter (2042), Johann Egger (1490), Rainer Tobsch (1001) und Peter Holzner (979)

Junge Liste Inzell (JLI): Christoph Treiner (1391) und Maximilian Bacher (538)

Wie Bürgermeister Johann Egger im Gesräch mit dem Traunsteiner Tagblatt sagte, sei er mit diesem Ergebnis absolut zufrieden und dankbar über diesen überwältigenden Vertrauensbeweis. Für ihn sei dieses Ergebnis Motivation und Auftrag zugleich, sich auch weiterhin mit aller Kraft für die Belange der Gemeinde Inzell und seiner Bürger einzusetzen.

Als wichtigste Aufgaben und Vorhaben in den nächsten sechs Jahren nannte Egger die Hallenbadsanierung, in deren Zuge auch eine bessere Anbindung des Kurparks umgesetzt werden soll. Einen erheblichen Sanierungsstau gebe es im Bereich des Straßenbestands und bei den gemeindlichen Immobilien. Eine wichtige Aufgabe werde es auch in Zukunft sein, günstiges Bauland und günstige Wohnungen für Einheimische zu schaffen. Schon bald werde die Gemeinde in diesem Zusammenhang im Ortsteil Gschwall gemeindliche Wohnungen bauen.

Da in der Gemeinde Inzell die größte Anzahl an Milchbauern südlich der Autobahn angesiedelt sei, müsse sich die Gemeinde auch darum kümmern, genügend Wirtschaftsflächen für diese Betriebe zu erhalten. wb

Überblick:

Ergebnis der Bürgermeister-Wahl: