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JU Inzell sucht Kandidaten für den Gemeinderat

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Ortsvorsitzender Christoph Treiner wurde bei der Jahreshauptversammlung der JU Inzell als Vorsitzender bestätigt.

Inzell – Über die Aktivitäten der Jungen Union (JU) Inzell berichtete der Ortsvorsitzende, Christoph Treiner, bei der Jahreshauptversammlung im Restaurant Zeitlos. Neben der gelungenen Weihnachtsfeier des JU-Kreisverbands in der Kesselalm im Dezember nahm eine Delegation des Verbands an der Dreikönigsklausur der JU auf Frauenchiemsee teil. Im Februar gab es eine erweiterte Vorstandssitzung im Café Vroni.


Dann gab Treiner in Vertretung den Bericht von Schatzmeister Manfred Maier. Den wichtigsten Punkt des Tages bildeten die Neuwahlen. Der Kreisvorsitzende Konrad Baur lobte Christoph Treiner für seinen Einsatz und die darauf zurückzuführende Aktivität des Verbands. Vor allem wollte Baur den Blick auf die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen richten. Er warb nochmals um Unterstützung.

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Vorsitzender bleibt nach den Wahlen Christoph Treiner, seine Stellvertreter sind Maximilian Bacher, Anton Maier und Emmeran Gehmacher. Das Schatzmeisteramt übernimmt Manfred Maier, Schriftführer ist Dominik Molz. Beisitzer sind Marc-Anton Eicher, Verena Öttl, Joel Dufter, David Stöberl, Christina Rieder, Korbinian Schmauß, Simon Maier, Michael Förtsch und Christina Grill. Die Kassenprüfer sind Ulrike Kecht und Simon Schwarz.

Anschließend berichtete der neu gewählte CSU-Vorsitzende und dritte Bürgermeister Michael Lorenz von aktuellen Themen, die derzeit diskutiert werden. Lorenz appellierte an die Mitglieder, Ambitionen auf ein Mandat nicht zu scheuen und aktiv zu versuchen, Gemeindepolitik mitzugestalten. Dann beleuchtete er vor allem vier Themen näher, bei denen bereits in der Vergangenheit großes Interesse der JU bekundet wurde.

Als Leiter der Arbeitsgruppe, die für die Sanierung des Schwimmbads zuständig ist, konnte Lorenz einige geäußerte Bedenken entkräften. Punkte, wie die wegfallende Rutsche, die Eintrittspreise und die Kosten konnten mittels eines Einblicks in die Pläne zur Sanierung und Finanzierung bzw. Förderung dieser teilweise gerechtfertigt oder zumindest erklärt werden.

Zur Taekwon-Do-WM in der Max-Aicher-Arena wurde ein positives Bild gezeichnet mit einem optimistischen Blick auf die künftige Nutzung der Halle. Viele Nachfragen gab es zu eventuellen Verkehrsänderungen im Dorf und der Wohnraumsituation samt Familienmodell I + II. Bei der diskutierten Neuordnung der Spielstraße im Dorfzentrum versicherte Michael Lorenz, dass noch keine Entscheidungen getroffen seien und man von Seiten der CSU mit einem zu starken und überstürzten Eingriff nicht einverstanden sei.

Viele Bedenken wurden zur Situation des Wohnungs- und Baugrundangebots in Inzell geäußert, wobei auch immer wieder auf die vielen Zweitwohnsitze verwiesen wurde. Der CSU-Ortsvorsitzende versuchte den sehr zahlreichen Fragen und Bedenken nach bestem Wissen und Gewissen gerecht zu werden. Jedoch zeigt die Vereinbarung von Flächenerhalt, Wohnraumangebot und Tourismus jedem, der sich damit beschäftigt, Grenzen und Probleme auf, bei denen noch nicht klar ist, wie sie zu bewältigen sein werden.

Zum Abschluss machte Christoph Treiner genauere Ausführungen zum Plan einer Jungen Liste Inzell für die Kommunalwahl 2020. Gerade junge Menschen sollten sich für ihre Zukunft in der Gemeinde einsetzen. Dies sei mit einem Sitz im Gemeinderat deutlich effektiver. Aus diesem Grund werde die JU Inzell im kommenden Jahr mit einer Jungen Liste antreten. fb