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Derzeit hat das Eis eine Dicke von fünf Zentimetern – für das Eisschnelllauftraining und das Publikumslaufen reicht diese Dicke. Hätte das Eisspeedwayrennen stattgefunden, hätte man »aufeisen« müssen. (Foto: Wegscheider)

Eiszeit in Inzell bis 6. März verlängert

Inzell – Das Eisspeedwayrennen 2022 musste erneut aufgrund der Pandemiebestimmungen abgesagt werden. Doch selten ein Nachteil, der nicht wieder einen Vorteil bringt! Das Eis muss nun auf der 400-Meter-Bahn nicht »aufgeeist« werden und zusätzliche Banden brauchen nicht aufgebaut werden. Somit ergibt sich die Möglichkeit, die Bahn noch länger für den Trainingsbetrieb und auch den Publikumslauf zu nutzen.


Nun wurde an den Inzeller Gemeinderat der Antrag gestellt, die Eiszeit auf dem 400-Meter-Oval zu verlängern. Zusammen mit der Inzeller Touristik GmbH (ITG) will man ab Februar für die Schulferien überregional (zwischen Rosenheim über Berchtesgaden bis Laufen) werben, in den Sportarten Eisstockschießen und Publikumslauf die Max-Aicher-Arena der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Jeden Nachmittag ab 14 Uhr steht die Bahn zusätzlich zur Verfügung.

Am Vormittag kann das Training stattfinden und am Nachmittag besteht die Möglichkeit, für den Publikumslauf. Der Zeitraum beläuft sich dann auf die Faschingsferien von Sonntag, 27. Februar bis einschließlich Sonntag, 6. März. Die Kosten für die Verlängerung der Eiszeit sind im Gegensatz zum Eisaufbau für das Speedwayrennen unerheblich, bleibt doch die Dicke des Eises bestehen. Das beträgt für das Eisschnelllaufen rund fünf Zentimeter. Im Gegensatz dazu brauchen die Eisspeedwaymaschinen mit den langen Spikes mindestens 17 Zentimeter, um die Unterlage nicht zu beschädigen.

Die CSU Fraktion im Inzeller Gemeinderat stellt den Antrag, die Eisstadionverwaltung damit zu beauftragen, eine entsprechende Übersicht zu erstellen, ob sich auch im Jahr 2022 wieder ein durchgehendes Eis von Sommer bis Winter lohnt und zielführend ist. Annette Schneider stellte dies dem Gremium vor. Um dem Gemeinderat eine frühzeitige Entscheidung zu ermöglichen, wird darum gebeten, die Vor- und Nachteile der mehrmonatigen Beeisung des Zeitraums im Jahr 2021, mit den Vergleichszahlen aus einem Jahr vor der Corona-Krise gegenüberzustellen. Damals fand ein Abtauen nach dem Sommereis statt.

Hierzu sollten die einzelnen Posten, wie Arbeitsaufwand, Strom- und Wasserkosten, sonstiger Energieverbrauch, Einnahmen durch Vermietung der Eisfläche durch die Stadionleitung kurz erläutert werden.

Der Gemeinderat beschloss, die Eisstadionverwaltung damit zu beauftragen, eine entsprechende Übersicht zu erstellen, ob sich auch im Jahr 2022 durchgehendes Eis von Sommer bis Winter lohnt und zielführend ist.

Hierzu wird die Gemeindeverwaltung das entsprechende Zahlenmaterial vor dem Gemeinderat präsentieren und erläutern. Die Präsentation der Zahlen soll zeitnah erfolgen, wie es hieß.

hw