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Der Rettungshubschrauber an der Gaßlalm mit dem Zwiesel im Hintergrund, auf dem die beiden Schwestern nicht mehr weitergekommen waren. (Foto: Bergwacht)

Bergwacht rettet Wanderer auf Zwieselsteig

Inzell – Zwei Schwestern aus dem Landkreis Traunstein mussten von der Bergwacht Inzell gerettet werden, nachdem sie am Zwieselsteig aus eigener Kraft nicht mehr weiterkamen. Ein Melder erklärte am Telefon, dass er am Samstag gegen 15.40 Uhr zwei Frauen auf etwa 1540 Metern Höhe am Steig überholt hatte, von wo aus die beiden jedoch wegen des schlechten Handyempfangs nicht selbstständig Hilfe rufen konnten. Der Melder stieg dann bis zum Grat zwischen Zwiesel und Gamsknogel auf und konnte von dort die Rettung alarmieren, berichtete nun die Bergwacht.


Da der Rettungshubschrauber Christoph 14 zunächst noch bei einem Verkehrsunfall im Einsatz war, schickte der Einsatzleiter zunächst eine Mannschaft los. Mit dem Geländewagen konnten die Bergwachtler auf einem Forstweg bis auf 1140 Meter fahren. In etwa zur gleichen Zeit als sich die Bergwachtler zu Fuß weiter auf den Weg machen wollten, traf auch der mittlerweile frei gewordene Hubschrauber ein. An der Gaßlalm nahe dem Frillensee wurden Flugretter der Bergwacht aufgenommen und anschließend die Einsatzstelle angeflogen. Zusätzlich zu den beiden Schwestern, von denen eine eine Panikattacke erlitten hatte, befand sich an der Einsatzstelle auch ein den Einsatzkräften bisher unbekannter Begleiter. Er hatte von der Notsituation zunächst nichts mitbekommen.

Nach Rücksprache mit den Flugrettern der Bergwacht wurden alle drei vom Hubschrauber »aufgewincht« und an den Zwischenlandeplatz an der Gaßlalm gebracht, wo sie vom Notarzt des Rettungshubschraubers untersucht wurden. Nachdem alle drei keine weiteren Beschwerden hatten, konnten sie selbstständig absteigen.

Die Bergwacht Inzell war mit insgesamt elf Einsatzkräften rund zwei Stunden im Einsatz.

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