Bergwacht Inzell erneut am Zwieselsteig im Einsatz

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Zwischenlandeplatz Gasslalm mit Markierung der Einsatzstelle. Foto: Schmitz/Bergwacht Inzell
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Einsatzstelle Zwieselsteig. Foto: Schmitz/Bergwacht Inzell
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Zwischenlandeplatz Gasslalm. Foto: Schmitz/Bergwacht Inzell

Inzell – Nach drei Einsätzen am Wochenende wurde die Bergwacht Inzell am heutigen Montagmittag erneut zu einer abgestürzten Person am Zwieselsteig alarmiert. Eine Bergsteigerin war auf etwa 1300 Höhenmetern über ein Schneefeld abgerutscht, zog sich dabei eine Verletzung am Bein zu und konnte nicht mehr selbstständig absteigen.


Eine Fußmannschaft fuhr mit dem Bergrettungsfahrzeug in Richtung Einstieg des Zwieselsteiges und stieg zu Fuß in Richtung Einsatzstelle auf. Die Hubschrauber aus der näheren Umgebung waren vorerst in anderen Einsätzen gebunden.

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Zeitgleich machten sich an der Gasslalm am Frillensee zwei Luftretter bereit, um sofort einsatzbereit zu sein, sobald ein Hubschrauber frei würde. Nach etwa 30 Minuten war der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein nach seinem letzten Einsatz wieder verfügbar und flog direkt zur Gasslalm, um einen Luftretter aufzunehmen. Die Fußmannschaft stieg weiter auf, um schnellstmöglich vor Ort zu sein, sollte die Luftrettung nicht klappen.

Ein Luftretter und der Hubschraubernotarzt konnten mittels Rettungswinde an der Einsatzstelle abgesetzt werden, versorgten die Patientin mit Verdacht auf Bruch des Unterschenkels und machten sie bereit zum Abtransport.

Nach Zwischenlandung an der Gasslalm nahm der Hubschrauber die Patientin, den Bergretter und den Notarzt wieder mit der Winde auf und flog sie zum Landeplatz an der Bergrettungswache in Inzell, wo die Patientin an den Landrettungsdienst übergeben wurde.

fb/red


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