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Arztpraxen in ehemaliger Sparkassenfiliale zugestimmt

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Arztpraxen kommen nach dem Willen des Gemeinderats Inzell in den Keller und das Erdgeschoß der bisherigen Sparkassen-Filiale. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Der erste Punkt der ersten Sitzung im neuen Jahr 2021 war der Bau eines Doppelhauses mit zwei Doppelgaragen an der Reichenhaller Straße in einer Baulücke. Der Antragsteller hatte bereits einen Antrag auf Vorbescheid gestellt, der im März 2019 behandelt wurde.


In Absprache mit Kreisbaumeister Rupert Seeholzer hat der Antragsteller nun nach Abklärung der neuen Zufahrt von der Bundesstraße 305 den Bauantrag nachgereicht. Der Kanal liegt bereits am Grundstück an. Der Hauswasseranschluss muss aber erst noch verlegt werden. Diese Kosten muss der Antragsteller übernehmen, ebenso wie vielleicht nötige Leitungsumverlegungen.

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Sepp Tratz (CSU) schlug vor, die Garage wegen der Nähe zum Radweg weiter zum Haus zu verlegen. Robert Hochreiter (CSU) legte klar, dass 2019 alles anders besprochen wurde, nun solle die Planung umgeschmissen werden. »Man stellt sich manchmal die Frage, für was wir denn eigentlich da sind? Wegen der Nähe zum Radweg und der Bundesstraße haben wir die Details klar festgelegt«, monierte er. Der gleichen Meinung war Sepp Rieder (SPD): »Das Sichtdreieck zur Straße sollte unbedingt gegeben sein und der Abstand zum Geh- und Radweg muss aus Sicherheitsgründen groß genug sein«. Mit 12 zu 4 Stimmen wurde dem Antrag zugestimmt.

Ein weiterer Bauantrag war die Nutzungsänderung der Sparkassenfiliale an der Traunsteiner Straße in Praxisräume im Keller- und Erdgeschoß. Arztpraxen seien als nichtstörendes Gewerbe in einem Mischgebiet zulässig, hieß es. Auf dem Grundstück gebe es bereits acht Stellplätze.

Hans Pauli (Bürger für Inzell) wollte wissen, ob die Container für Geldautomaten stehen bleiben. Bürgermeister Hans Egger erklärte, dass eine private Stellfläche für eine bestimmte Zeit genehmigungsfrei sei. Robert Hochreiter warf ein, dass der Umbau bereits begonnen habe, ehe der Bauantrag behandelt worden sei. Dem Antrag wurde trotzdem ohne Gegenstimme stattgegeben.

Ein dritter Bauantrag war die Erweiterung eines Wohnhauses am Salinenweg zu einem Zweifamilienhaus nordwestlich des Gebäudes. Die nicht unterkellerte zweigeschoßige Erweiterung hat die Abmessungen von 6,5 mal 6,5 Meter, wobei die neue Wohnfläche dann rund 67 Quadratmeter beträgt. Die Garage wird abgerissen, an einer anderen Stelle eine Garage mit Doppelcarport gebaut. Auf dem Grundstück werden vier Stellplätze nachgewiesen.

Das Landratsamt hat bereits im Rahmen der Bauberatung einer Erweiterung wegen der Familiensituation die Zustimmung in Aussicht gestellt. Die Erschließung erfolgt über das bestehende Gebäude. Die Gemeinderäte waren einstimmig für den Bauantrag.

hw


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