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Vorsitzender Franz Heuberger (von links) ehrte für 30 Jahre Mitgliedschaft Miliza Lehner sowie für 40 Jahre Karlheinz Stur und Christian Gandler. (Foto: Eder)

VdK-Ortsverband: Franz Heuberger steht nach wie vor an der Spitze

Grassau – Franz Heuberger steht weiter an der Spitze des VdK-Ortsverbands Grassau. In der Jahreshauptversammlung haben ihn die Mitglieder im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Neue Stellvertreterin ist Christa Summerer. Bedingt durch die Corona-Pandemie hatte in den vergangenen zwei Jahren keine Jahreshauptversammlung stattfinden können.


Bürgermeister Stefan Kattari freute sich, dass die beiden Ortsteile Grassau und Rottau im VdK vereint seien, zusammenhalten und zusammenarbeiten würden. Man habe den Eindruck, allen gehe es gut. Dies heiße aber nicht, dass es dem Einzelnen gut gehe, so Kattari. »Die Arbeit der Vorstandschaft ist von ungeheuer großer Bedeutung. Der VdK hat sein Ohr am Puls der Zeit.«

Angela Maria Laab, Frauenbeauftragte des Kreisverbands, informierte über die neue VdK-Kam-pagne »Nächstenpflege«, um bessere Rahmenbedingungen für die Pflege zuhause zu erhalten. Sie verwies auf das Service-Telefon Finanzen und Gemeinnützigkeit. Ihren Angaben zufolge werden die Kassierer der Ortsvereine unterstützt.

Der VdK sei der größte Sozialverband mit über zwei Millionen Mitgliedern, sagte Ortsvorsitzender Franz Heuberger. Das 75-jährige Bestehen hätte man gerne gefeiert, doch wegen der Ukraine-Krise wären die Feierlichkeiten aus Sicht der Führungsebene nicht sinnvoll gewesen. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, das Fest zu feiern. So gab Heuberger zu bedenken, dass die Wiesn und auch das Herbstfest stattfinden.

Der VdK stelle sich auf die Seite der Schwächeren, habe eine erstzunehmende Lobby. Mit 638 Mitgliedern habe der Ortsverband einen Höchststand erreicht – und dies trotz zwei Jahren Pandemie. Das zeige, dass der Bedarf an Beratung und Unterstützung groß sei. Die meisten Mitglieder seien zwischen 50 und 69 Jahre alt. Der Mitgliederzuwachs liege aber auch an der unermüdlichen Arbeit der Vorstandsmitglieder.

Weiter informierte Heuberger, dass am Volkstrauertag Kränze niedergelegt und den Kriegsopfern gedacht worden sei. Er erin-nerte an die Haussammlung »Helft Wunden heilen«, die es wieder ermöglicht habe, Bedürftige mit Einkaufsgutscheinen zu versorgen. Auch Weihnachtsgeschenke seien verteilt worden. Eine besondere Aktion sei der Verkauf von handgearbeiteten Krippen im Rottauer Dorfladen gewesen. Die Einnahmen seien dem Verein gespendet worden. Ende Mai sei es zum ersten Mal nach langer Zeit wieder möglich gewesen, ein Kaffeekranzerl in Rottau anzubieten.

Bei der »Langen Nacht« in Grassau am Montag, 8. August, wird der VdK mit einem Stand und vielen Informationen vertreten sein. Zudem sei dieses Jahr wieder eine Adventsfeier geplant, die Durchführung sei vom Infektionsgeschehen abhängig.

Unter der Leitung von Bürgermeister Kattari folgte die Wahl der Vorstandschaft. Einstimmig wiedergewählt wurde Franz Heuberger. Martin Winklmayr, der zwölf Jahre Stellvertreter war und viele Jahre als Beisitzer fungierte, kandidierte nicht mehr. Zur Stellvertreterin wurde einstimmig Christa Summerer gewählt. Schriftführerin Gabi Winklmayr bleibt im Amt und wird nun durch Elisabeth Schnellinger unterstützt. Barbara Münich, die die Kasse fest im Griff hat, wurde von der Versammlung für dieses Amt vorgeschlagen. Bestätigen muss dies der Kreisvorstand. In den Beisitz gewählt wurden zudem Helmut Zerbst, Dr. Jürgen Nissl, Julia Wieck, Sieglinde Heine und Katharina Gruber.

Schließlich standen noch viele Ehrungen an. Für 40 Jahre wurden Karlheinz Stur und Christian Gandler geehrt. Seit 30 Jahren im VdK sind Josefine Plenk und Miliza Lehner. Weitere 40 Mitglieder wurden für 25-jährige und zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Nach dem offiziellen Teil wurden die VdK-Mitglieder noch bestens von Zauberer Hans Scharrer aus Palling unterhalten. Er zauberte, erzählte einen Witz nach dem anderen und spielte auf dem Akkordeon. Die junggebliebenen Gäste bedankten sich mit viel Applaus.

tb