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Jugendförderpreis an Karin Kollai verliehen

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Bürgermeister Rudi Jantke überreichte an Karin Kollai, die Jugendleiterin der ZSG Rottau, den Jugendförderpreis. (Foto: Adersberger)

Grassau – Bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Messerschmied in Rottau freute sich Bürgermeister Rudi Jantke über einen Rekordbesuch – etwa zehn Prozent der 1111 Einwohner waren gekommen. Dabei erhielt Karin Kollai, die Jugendleiterin der Zimmerschützengesellschaft Rottau, einen Jugendförderpreis 2018.


Im Rückblick lobte Jantke besonders das Neugeborenentreffen, bei dem sich die jungen Eltern gegenseitig kennenlernen können und bei dem sie Informationen über alle Angebote für Familien in der Gemeinde erhalten. Am Sportplatz in Rottau wurde eine neue Tenniswand errichtet, dabei erbrachte der Tennisclub viel Eigenleistung.

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Im Tourismus verzeichnete man in Rottau erfreuliche Zuwächse, die Anzahl der Gäste nahm um acht Prozent, die der Übernachtungen um neun Prozent zu. Die Feuerwehr lobte er für deren großartigen, ehrenamtlichen Einsatz nach den starken Schneefällen im Januar.

In Rottau ist für 2020 der Bau eines neuen Feuerwehrhauses geplant und dann der Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs. Aus Kosten- und Umweltgründen ist 2018 die komplette Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten umgestellt worden. »Die Kosten von 188 000 Euro werden nach sieben Jahren amortisiert sein und außerdem wird dadurch die Lichtverschmutzung geringer«, betonte Jantke.

Beim geplanten Baugebiet am westlichen Ortsrand von Rottau sind jetzt alle Grundstückseigentümer einverstanden.

Das größte festliche Ereignis 2018 war das 82. Gaufest des Chiemgau-Alpenverbands in Rottau. Es war nach Jantkes Worten »ganz was Bärigs«, das ganze Dorf habe zusammengeholfen. »Das war ein gutes Beispiel dafür, was durch das Ehrenamt alles zu schaffen ist«, betonte er.

Karin Kollai verlieh Jantke den Jugendförderpreis 2018. In der Ehrenurkunde heißt es unter anderem: »Mit dieser Auszeichnung wird der ehrenamtliche Einsatz für ihre langjährige, herausragende Kinder- und Jugendarbeit gewürdigt. Des Weiteren wird den jungen Menschen gerade in unserer schnelllebigen Zeit aufgezeigt, wie wertvoll und haltgebend die Zugehörigkeit zu einem Verein ist.«

Zur finanziellen Zukunft der Gemeinde sagte er, es bestehe kein Grund zur Sorge. Als erste Baumaßnahme für 2019 sprach er den Anbau an das Pfarrhaus an, als Probenraum für die Rottauer Dorfmusi und als gemeinsamer, barrierefreier Veranstaltungsraum für kirchliche und gemeindliche Veranstaltungen. Bei geschätzten Kosten von 175 000 Euro sollen die Rottauer eine Eigenleistung von 25 000 Euro erbringen. An Straßensanierung steht in Rottau die Ausbesserung der gefährlichen Bodenwelle von der Eichetstraße an. Für die Erneuerung des Bahnübergangs an der Eichetstraße muss die Gemeinde 90 000 Euro beisteuern.

Die Teilnahme Rottaus am Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« hält Jantke für eine sehr gute Entscheidung. Dabei geht es darum, das Dorf als intakten Ort mit Zusammenhalt von Bürgern, Vereinen, Gewerbe und Verwaltung zu präsentieren.

Ein Bürger kritisierte in der Diskussion, dass er mit dem Schneeräumdienst in diesem Winter nicht zufrieden gewesen sei. Er sehe dabei nicht die Schuld beim Räumdienst, sondern schlug vor, die »Alarmierung des Räumdienstes« sollte den Witterungsverhältnissen besser angepasst werden. Außerdem wurde die Parkplatzsituation bei der Hachaustraße angesprochen. Dort zu parken war bisher zwar nicht erlaubt, aber es wurde akzeptiert. In letzter Zeit wurden Strafzettel verteilt.

Jantke versprach, sich um eine Klärung des Problems zu bemühen. Auch wurde der nicht mehr gute Zustand des »Doktorhauses« erwähnt. Außerdem sei die Küche im Kindergarten so alt wie der Kindergarten. Der Kindergarten sollte unbedingt eine neue Küche bekommen, wurde betont. ja