Für den Winter bestens gerüstet: Gemeinde Grassau nahm neuen Unimog in Empfang

Bildtext einblenden
Bürgermeister Stefan Kattari (von links) und Bauhofleiter Hans Weißenbacher nahmen den neuen Unimog in Empfang. Walter Feigl, Sachgebietsleiter in der Gemeinde, und Harry Medl von Henne Nutzfahrzeuge München informierten über die technische Ausrüstung. (Foto: Eder)

Grassau – Zuversichtlich blickt Bauhofleiter Hans Weißenbacher auf die kommende Wintersaison. Schließlich ist der gemeindliche Bauhof nun mit dem neuen Mercedes Unimog bestens gerüstet. Nach nur vier Monaten Wartezeit wurde das neue Bauhoffahrzeug in Empfang genommen. Bürgermeister Stefan Kattari, Sachgebietsleiter Walter Feigl und Bauhofleiter Hans Weißenbach sind sehr zufrieden.


In den vergangenen 15 Jahren diente ein MAN Lastwagen dem Bauhof. Doch das in die Jahre gekommene Fahrzeug wurde immer reparaturanfälliger, sodass ein Austausch angezeigt war. Wie Hans Weißenbacher informierte, ist ein sicheres Fahrzeug besonders in den Wintermonaten wichtig, um den Schneeräumdienst zuverlässig erledigen zu können. Zunächst war wieder an einem Lastwagen gedacht, der neben Schneeschild und Streumaterial auch viel Material für den Straßendienst transportieren kann.

Bei einer Probefahrt zeigte sich jedoch, dass für den Aufgabenbereich des Bauhofs ein Unimog mit Allrad besser geeignet ist. Der zwölf Tonnen schwere Unimog hat geringere Ausmaße, dafür fast 300 PS, ist geländegängig und kann damit aucham Berg eingesetzt werden, erklärte Vertriebsleiter Harry Medl der Firma Henne Nutzfahrzeuge, der das Fahrzeug in Grassau überreichte.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h kann das Fahrzeug auch auf der Autobahn gefahren werden und mit Euro 6 fährt es zudem umweltfreundlicher als der Lkw.

Im Juni genehmigte der Marktgemeinderat die Mehrkosten für den Mercedes Unimog von rund 21 000 Euro. Insgesamt kostet das Fahrzeug 340 000 Euro. Bürgermeister Stefan Kattari betonte, dass sich die Gemeinde der Kosten bewusst sei. »Wir haben aber den Anspruch den Bauhof gut auszurüsten«, sagte er.

Normalerweise halte so ein Kommunalfahrzeug auch länger als 15 Jahre, so Kattari. Es sei aber besser, das Fahrzeug auszutauschen, bevor große Reparaturen anstehen. So könne der Lkw noch verkauft werden und damit die Anschaffungskosten für den Unimog reduziert werden. tb