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»Eine wichtige Einrichtung für das Achental«

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Der für die Gemeinden Grassau, Staudach-Egerndach und Marquartstein gemeinsame Wertstoffhof ist ab sofort in Betrieb. Bürgermeister Rudi Jantke (rechts) und Claus Egger (links), Geschäftsführer der Firma Schaumaier, verschafften sich bei der offiziellen Eröffnung einen Überblick. (Foto: T. Eder)

Grassau – Nach fünf Jahren war es endlich soweit: Der neue Wertstoffhof Achental im Grassauer Gewerbegebiet ist eröffnet. Dieser löst die Wertstoffhöfe in Grassau, Erlach, Staudach-Egerndach und Marquartstein ab. »Die lange Geschichte hat nun ein gutes Ende gefunden«, betonte Bürgermeister Rudi Jantke bei der offiziellen Eröffnung.


Den Wunsch, den Wertstoffhof in Erlach näher an die Bürger zu bringen, gab es schon lange, so Bürgermeister Jantke. Vor fünf Jahren entschied sich der Grassauer Gemeinderat für einen neuen Wertstoffhof, die Gemeinden Marquartstein und Staudach-Egerndach beschlossen im Juli 2014, gemeinsam mit Grassau einen Wertstoffhof zu betreiben. Es folgte eine lange Suche nach einem geeigneten Grundstück. Insgesamt sechs mögliche Flächen standen zur Verfügung, scheiterten aber aus verschiedensten Gründen.

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Letztendlich entschied sich die Gemeinde für einen Grundstückstausch: Die Firma Mix/Hornberger erhielt ein Grundstück in Kucheln, der Weg für den neuen Wertstoffhof war somit frei. Im März 2015 erhielt die Firma Schaumeier den Zuschlag für den Betrieb, die Baugenehmigung für den Wertstoffhof erfolgte aber erst im Frühjahr 2017.

Jantke lobte alle, die an dieser »langen Geschichte mitgeschrieben« haben. »Das ist eine wichtige Einrichtung für das Achental an optimaler Stelle mit erweiterten Öffnungszeiten.« Die Wertstoffhöfe in den Mitgliedgemeinden werden schließen. Grassau wird sowohl in Rottau wie in Mietenkam eine Wertstoffinsel weiterbetreiben und auch in Marquartstein wird eine Wertstoffinsel weitergeführt.

Claus Egger, Geschäftsführer der Firma Schaumaier, erinnerte auch an die Anfänge im Jahr 2012, als ein Grundstück direkt gegenüber des alten Wertstoffhofs frei wurde. Er verwies auf die guten Anlieferungsmöglichkeiten und das freundliche Personal, das größtenteils von den Wertstoffhöfen der beteiligten Gemeinden übernommen wurde.

Marcus Dieplinger, Sachgebietsleiter kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt, hob die Bedeutung des Wertstoffhofs für das Achental hervor. Der Bürgerservice sei ein großes Anliegen des Landratsamts. Er wies auch auf die Öffnungszeiten montags sowie mittwochs bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 13 Uhr hin.

Bei einem Rundgang erklärte Wertstoffhofleiter Martin Kunert, was angeliefert werden kann. Neben den Wertstoffen, die bislang auch auf den gemeindlichen Höfen angenommen wurden, können nun auch Sperrmüll, Altholz, Bauschutt, Autoreifen sowie Elektrogroßgeräte abgegeben werden. tb


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