Bildtext einblenden
Der zweieinhalbjährige Johannes Lukas und sein sechsjähriger Bruder Maximilian Lukas aus Hirschau waren wieder als Klopfer-Sänger unterwegs. (Foto: Müller)

Zwei ganz junge Klopfer: Brüderpaar denkt an Kinder im Klinikum

Grabenstätt – Der eine ist noch nicht im Kindergarten und der andere gerade einmal in der ersten Klasse der Grundschule Grabenstätt – und dennoch sind die beiden Brüder Johannes Lukas (zweieinhalb Jahre) und Maximilian Lukas (sechs Jahre) aus Hirschau schon erfahrene Klopfer-Sänger. Wie im vergangenen Jahr bei der Premiere gingen sie auch heuer in Hirschau und Umgebung von Haus zu Haus. »Klopf, klopf, de Klopfersleit san do, doats uns wos ins Körbe eine, dann hau ma wieda o«, hieß es in ihrem Gedicht, das sie mit ihrer Mama gelernt hatten. Maximilian spielte zudem ein klangvolles Lied mit der Ziach. Mit seinem Musiklehrer hatte er es im Vorfeld extra einstudiert. Gemeinsam mit seinem Bruder sang er zudem ein besinnliches Lied über das brennende, schöne Licht in der Laterne, das so hell leuchtet wie ein Stern.


Die besuchten Leute in Hirschau und Umgebung haben sich sehr über die Darbietungen der sympathischen, jungen Klopfer-Sänger gefreut und spendeten natürlich gerne. Anstatt das Geld für Spielzeug oder Süßigkeiten auszugeben, haben die beiden Buben entschieden, 100 Euro für die Kinderstation des Klinikums Traunstein zu spenden. Die derzeit auf der Kinderstation untergebrachten Kinder machen krankheitsbedingt eine sehr schwere Zeit durch. Einige von ihnen werden nicht einmal den Heiligen Abend zuhause bei ihren Familien verbringen können. Mit dem noch von 100 auf 150 Euro aufgestockten Spendenbetrag können nun zu Weihnachten zum Beispiel kleine Geschenke gekauft werden, mit denen man den jungen Patienten hoffentlich Mut machen, Trost spenden und eine große Freude bereiten kann.

mmü