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Sozialer Fahrdienst startet am 24. Juni

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Der soziale Fahrdienst der Gemeinde Grabenstätt soll am 24. Juni mit 17 ehrenamtlichen Fahrern in Betrieb gehen. Mit diesem Dacia Dokker werden dann Mitbürger kostenlos transportiert, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen und Behinderungen oder wegen ihres fortgeschrittenen Alters Probleme haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Rechts im Bild ist Grabenstätts VdK-Chef Rudi Göbel zu sehen, der das Projekt 2017 angestoßen hatte. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Der soziale Fahrdienst der Gemeinde Grabenstätt für Bürger mit Handicap und eingeschränkter Mobilität läuft am Montag, 24. Juni an. Das von der Gemeinde beim Grabenstätter Autohändler Anton Kierner für vier Jahre geleaste Auto, ein schwarzer Dacia Dokker (Benziner), ist bereits eingetroffen.


Ilse Rönsch, Gemeindebedienstete im Sozial-, Renten- und Standesamt, erklärte den ehrenamtlichen Fahrern (insgesamt 17) aus Grabenstätt und Erlstätt im Schlosshof die Vorzüge und Eigenheiten des Fahrzeugs und klärte mit ihnen dann im Sitzungssaal letzte organisatorische Fragen, gerade auch in puncto Rechts- und Versicherungsschutz. Rönsch verwies bei der Besichtigung unter anderem auf die hinteren Schiebetüren des Hochdachkombis, die einen komfortablen Zugang zum Fond des Fahrzeugs ermöglichen. Im Kofferraum gebe es zudem ausreichend Platz für einen Rollstuhl oder Rollator.

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Das Auto werde man beidseitig noch mit einem weißen Schriftzug versehen, der auf den gemeindlichen sozialen Fahrdienst hinweise, so Rönsch. »Das Fahrzeug ist vollkaskoversichert«, betonte Bürgermeister Georg Schützinger und bedankte sich bei allen, die sich beim Fahrdienst-Projekt einbringen.

»Wir schauen auf das Auto, als ob es unser eigenes wäre«, ließ eine ehrenamtliche Fahrerin spontan verlauten. Sehr zufrieden zeigte sich beim Infotreffen auch der Vorsitzende des VdK Grabenstätt, Rudi Göbel, der das soziale Projekt vor zwei Jahren angestoßen hatte. »Es zeigt sich wieder einmal, wie viel Gemeinsinn es in Grabenstätt und Erlstätt gibt«, lobte Göbel und dankte der Gemeinde für die Übernahme der Trägerschaft. Der Gemeinderat hatte den Weg für die Finanzierung des sozialen Fahrdienstes vor rund einem Dreivierteljahr frei gemacht.

Kostenlos in Anspruch genommen werden kann der soziale Fahrdienst ab 24. Juni montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr für Arztbesuche im Umkreis von 50 Kilometern und Behördengänge oder Einkäufe im Umkreis von zehn Kilometern. Die Fahrer holen die in ihrer Mobilität eingeschränkten Bürger von zu Hause ab und bringen sie nach Erledigung ihres Termins wieder zurück.

Voraussetzung ist, dass man spätestens einen Tag im Voraus bei den ehrenamtlichen Organisatoren Hedwig Scholz und Eva Urbat unter der Sozialen Fahrdienstnummer 0151/522 862 44 einen Termin vereinbart. Über eine weitere Handy-nummer können die Beförderten den Fahrer kontaktieren, falls es beispielsweise beim Arzt etwas länger dauert. Krankenbeförderungen, die die Krankenkassen bezahlen, übernimmt man aber nicht. mmü