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„Motorzone“ führt heuer wieder durch Erlstätt – Beschwerden von Bürgern

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Foto: Simninja
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Renn- und Sportwagen wie dieser Audi Quattro (vorn) waren bei der Motorzone Chiemgau in diesem Jahr zu erleben. Foto: FDLnews/AKI

Grabenstätt – Grünes Licht hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für die Motorsportveranstaltung „Motorzone“ gegeben, die im September auch wieder durch das nordöstliche Gemeindegebiet von Grabenstätt führen wird.


Voraussetzung sei allerdings, dass alle Anlieger durch den Veranstalter Wolfgang Fousek frühzeitig und umfassend über das Event und die Benutzung und Sperrung der betroffenen öffentlichen Straßen informiert würden, war man sich im Gremium einigte. Fousek und sein Team hätten zudem durch besondere Vorkehrungen die Sicherheit aller Beteiligten und Zuschauer zu gewährleisten, zum Beispiel durch zusätzliche Absperrgitter an besonders kritischen Bereichen entlang des Parcours.

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Die Rennsportwagen und Motorräder starten am Samstag, den 21. September, in Wolkersdorf und fahren über die Kreisstraße 2 an Schmidham vorbei zur Einmündung in die Staatsstraße 2095 (Seebruck-Traunstein). Auf dieser geht es dann über den Erlstätter Berg zurück nach Wolkersdorf. Diese Demonstrationsfahrten beginnen um 13 Uhr und enden um 18 Uhr. Die Strecke ist in dieser Zeit für den Individualverkehr gesperrt, mit Ausnahme der Pausenzeiten von 14.15 bis 15 Uhr und von 16.15 bis 17 Uhr.

Ab Egerer führen die Umleitungen über Chieming, Innerlohen und Vachendorf oder über Sondermoning und Nußdorf beziehungsweise über Sondermoning und Matzing (Kreisverkehr an der B304) nach Traunstein und in die jeweilige Gegenrichtung. Bereits am Vortag, (Freitag, 20. September) gibt es in Traunstein eine Fahrzeugpräsentation der Motorzone.

Auch wenn es im Vorjahr rein organisatorisch keine größeren Beanstandungen gegeben habe, seien im Nachgang von den Erlstätter Bürgern doch einige Beschwerden eingegangen, so Bürgermeister Georg Schützinger. Sie beschwerten sich beispielsweise über die Lärmbelästigung über gut vier Stunden und die Vollsperrung. Zudem wurde angemahnt, dass der Veranstalter zu spät informiert habe. Es müsse heuer im Vorfeld auch mit den Bauern geredet werden, da diese zu dieser Jahreszeit bereits mit dem Maissilieren beginnen würden, so Gemeinderat Franz Kreiler (Bürgergruppe).

Der Erlstätter Feuerwehrkommandant Michael Wimmer habe die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter im Vorjahr gelobt, hieß es. Für die Erteilung der Erlaubnis nach der Straßenverkehrsordnung sei die Stadt Traunstein zuständig, da der Veranstaltungsort im Stadtgebiet liege und es sich bei den befahrenen Straßen um eine Staatsstraße und eine Kreisstraße handle und nicht um Gemeindestraßen, gab Schützinger zu bedenken. Der Traunsteiner Stadtrat hatte bereits im vergangenen Jahr sein erneutes Ok für die Durchführung im aktuellen Jahr gegeben. Die Grabenstätter Gemeindeverwaltung könne laut Bürgermeister bei der Stadt Traunstein weitere Bedingungen und Auflagen anzeigen, wenn dies für erforderlich und sinnvoll erachtet werde. mmü

Bildergalerien von der „Motorzone“ im letzten Jahr: