weather-image
28°

Jugendliche zündeln an Scheune – Feuerwehr Erlstätt verhindert Schlimmeres

4.7
4.7
Grabenstätt: Jugendliche lösen Brand an Scheune aus – Feuerwehr Erlstätt im Einsatz
Bildtext einblenden
Fotos: Feuerwehr Erlstätt

Grabenstätt – Beinahe wäre am Sonntagabend bei Erlstätt eine Scheune in Brand geraten, nachdem drei Jugendliche ganz in der Nähe einen Holzscheit angezündet hatten. Die Feuerwehren konnten durch ihr rasches Handeln einen Großbrand abwenden. Die drei Minderjährigen wurden vorläufig festgenommen.


Per Notruf hatte ein Passant der Integrierten Leitstelle gegen 18.30 Uhr den Brand in der Nähe einer Scheune zwischen Erlstätt und Wolkersdorf mitgeteilt, wie ein Sprecher des Präsidiums auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Umgehend wurde die Feuerwehr Erlstätt alarmiert, die an den Brandort an der Gemeindegrenze ausrückte.

Anzeige

Durch ihr schnelles Eingreifen konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass sich das Feuer auf eine unmittelbar in der Nähe stehende Scheune übergriff.

Eine Streifenbesatzung der Polizei Traunstein traf nahe des Tatorts drei Jugendliche im Alter zwischen 14 und 15 Jahren an und nahm diese aufgrund des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung vorläufig fest.

Bildtext einblenden

Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der entstandene Schaden wird eher gering geschätzt, läge aber laut Polizeiangaben wohl im mittleren fünfstelligen Bereich, wenn die Flammen auf die Scheune übergegriffen hätten.

Nach ersten Erkenntnissen aus den Ermittlungen der Kriminalpolizei wird davon ausgegangen, dass die Jugendlichen im Bereich der Scheune vorsätzlich „zündelten“ und dadurch das Feuer und die damit verbundene akute Brandgefahr für die danebenstehende Scheune verursacht hatten. Nach unbestätigten Informationen vom Einsatzort soll am Tatort auch ein mit Dieselkraftstoff gefüllter Kanister gefunden worden sein.

Die Minderjährigen hatten nach Informationen unserer Zeitung nahe des Strohlagers einen Holzstab in Brand gesetzt und wollten vermutlich anschließend damit das Strohlager entzünden. Dazu kam es durch das schnelle Eingreifen eines Passanten und der Einsatzkräfte nicht. Das Fachkommissariat der Kripo Traunstein führt jetzt die weiteren Ermittlungen.

Bildtext einblenden

red/fb