Burschenverein Erlstätt unter neuem Vorsitz

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Die neue Vorstandschaft des Katholischen Burschenvereins Erlstätt (von links): Beisitzer Markus Kreiler, Fähnrich Johann Neuhauser, Beisitzer Andreas Daxenberger, 2. Vorstand Niklas Wirnshofer, 1. Vorstand Stefan Kreiler, Fahnenbegleiter Valentin Poller, 2. Kassier Bernhard Hennes, Fahnenbegleiter Stefan Schuhbeck, Schriftführer Robert Steiner und Beisitzer Franz Hofmann. Es fehlt Kassier Lukas Zenz. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Der Burschenverein Erlstätt hat eine neue Führung. Einstimmig wählten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Fliegl in Erlstätt den bisherigen 2. Vorsitzenden Stefan Kreiler an die Vereinsspitze. Er beerbt den langjährigen 1. Vorsitzenden Franz Neuhauser.


Als 2. Vorsitzender zur Seite steht Kreiler in den kommenden zwei Jahren der bisherige Beisitzer Niklas Wirnshofer. Im Amt des Schriftführers beerbt Robert Steiner Andreas Daxenberger. In Abwesenheit wurde Lukas Zenz zum neuen 1. Kassier gewählt. Sein Amtsvorgänger Bernhard Hennes junior ist nun 2. Kassier. Als Fähnrich fungiert Johann Neuhauser. Er folgt auf Markus Kreiler. Fahnenbegleiter sind Stefan Schuhbeck und Valentin Poller. Andreas Daxenberger, Markus Kreiler und Franz Hofmann gehören der neuen Vorstandschaft als Beisitzer an. Aus dem Führungsgremium ausgeschieden sind 1. Vorsitzender Franz Neuhauser, Fahnenbegleiter Andreas Hölzle sowie die Beisitzer Paul Zenz und Bernhard Poller.

Bürgermeister und Wahlleiter Gerhard Wirnshofer gratulierte der neuen Vorstandschaft und wünschte »gutes Gelingen«. Der 1909 gegründete Burschenverein sei sehr gut aufgestellt. Erfolgsgeheimnisse seien der starke Zusammenhalt und das große Engagement. Das Vereinsleben sei im Vorjahr von Corona aber stark beeinträchtigt worden, blickte der scheidende Vorstand Franz Neuhauser in seinem Jahresbericht 2020 auf einige wenige Ereignisse zurück. Er erinnerte an eine Brauereibesichtigung im Hofbräuhaus Traunstein, den Lumpenball der Erlstätter Ortsvereine und die Jahreshauptversammlung. Mit dem Beginn der Pandemie habe man »Ende Februar bereits sämtliche Termine, wie auch unser Theater und unser Dorf- und Gartenfest, absagen müssen«, bedauerte Neuhauser. Auch etliche Gründungsfeste, an denen man teilgenommen hätte, seien ausgefallen. Mit den Corona-Lockerungen im letzten Sommer hätten dann einige Veranstaltungen im kleinen Kreis stattgefunden. »Im Juli besuchten wird die Verabschiedung von unserem langjährigen Bürgermeister Georg Schützinger«, so Neuhauser.

Man habe vereinbart, jeweils einen Betrag an das Altenheim Marienstift in Marwang und den Förderverein Kreisaltenheim Grabenstätt zu spenden. Dem Förderverein übergab man die Spende in dessen Jahreshauptversammlung im vergangenen August. Neuhauser erinnerte auch noch an den 80. Geburtstag von Ehrenvorstand Franz Schuhbeck. Mit Fahnen-abordnung besuchte man im Oktober die Hochzeit von Klaus und Christina Hunglinger. An der Beerdigung von Konrad Lutzenberger konnte man sich noch mit Fahnenabordnung beteiligen, bei den Beerdigungen der Mitglieder Johann Vachenauer, Alois Huber und Georg Lutzenberger war dies coronabedingt leider nicht mehr möglich. »Zu deren Würdigung haben wir aber jeweils die Fahne in der Kirche aufgebaut«, berichtete Neuhauser.

Bernhard Hennes junior konnte in seinem Kassenbericht 2020 aufgrund fehlender Einnahmen kein positives Ergebnis verkünden. Dem Vorschlag der Kassenprüfer Robert Muggenhamer und Stefan Nitzinger, die Vorstandschaft zu entlasten, kamen die Mitglieder einstimmig nach.

Bei der Terminvorschau wurde die Gauversammlung im Oktober in Weibhausen genannt und der Jahrtag der Ortsvereine im November. Der neue Vorsitzende Kreiler würdigte noch die Verdienste seines Vorgängers Neuhauser. Dieser bedankte sich für die letzten zwölf Jahre, »in denen wir zusammen viel geschafft haben«.

mmü