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Das denkmalgeschützte Grabenstätter Rathaus (Schloss) soll bis Ende des Jahres barrierefrei sein und unter anderem mit einem Innenaufzug versehen werden. Abgewickelt wird die aufwändige Baumaßnahme im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms. (Foto: Müller)

Barrierefreier Umbau des Rathauses

Grabenstätt – Das unter Denkmalschutz stehende, gemeindliche Rathaus (Grabenstätter Schloss) soll heuer noch barrierefrei werden. Wie Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (FW/BG) im Gemeinderat im Schlossökonomiesaal bekannt gab, könnten die Umbauarbeiten »schon in der zweiten März-Woche beginnen«.


Möglich mache dies die rasche Zustimmung der Regierung von Oberbayern zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn im Rahmen der Bayerischen Städtebauförderung. »Der Zustimmungsbescheid ist zuletzt bei uns in der Gemeinde eingegangen«, so der Rathauschef. Die Gesamtkosten für die aufwändige Umbaumaßnahme betragen laut einer Kostenschätzung rund 450.000 Euro.

Die Regierung von Oberbayern sicherte für den Mehraufwand, der sich durch die Errichtung eines Innenaufzugs anstelle eines Außenaufzugs (war aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich) ergibt, eine Zuwendung im Rahmen der Städtebauförderung zu. Der förderfähige Kostenanteil wurde mit 250.000 Euro angesetzt. Neben dem Einbau dieses Aufzugs über alle Geschoße des Rathauses wird auch ein behindertengerechtes WC im Erdgeschoß installiert. Ebenso ist vorgesehen, dass alle zu hohen Türschwellen in dem denkmalgeschützten Gebäude umgebaut werden und auch der Brandschutz ertüchtigt wird.

Im Außenbereich entsteht an der westlichen Gebäudeseite eine behindertengerechte Rampe mit automatischer Eingangstür. Die Ausschreibung der Hauptgewerke erfolgte bereits im Dezember. »Die Aufträge können nun kurzfristig vergeben werden«, betonte Wirnshofer. Die Umsetzung der Maßnahme dürfte etwa vier Monate in Anspruch nehmen und es sei in dieser Zeit mit entsprechenden Einschränkungen im Dienstbetrieb zu rechnen.

mmü