weather-image

Andreas Danzer will Landrat werden

4.0
4.0
Bildtext einblenden
Der FW/UW-Kreisvorsitzende und stellvertretende Landrat Andreas Danzer (Mitte) soll nach 2014 auch bei den Kommunalwahlen 2020 für das Amt des Traunsteiner Landrats kandidieren. Das schlugen die Teilnehmer der jüngsten FW/UW-Kreistagsfraktions­sitzung der Kreisversammlung vor, die im November den Landratskandidaten offiziell küren wird. FW/UW-Kreistagsfraktionsvorsitzender Manfred Kösterke (rechts) und dessen Stellvertreter Dr. Lothar Seissiger unterstützen Danzer. (Foto: Müller)

Grabenstätt – In ihrer jüngsten Kreistagsfraktionssitzung haben die Freien und Unabhängigen Wähler ihren Kreisvorsitzenden Andreas Danzer als Landratskandidaten vorgeschlagen. Offiziell soll er dann Ende November nominiert werden.


»Es ist eine Ehre für mich, aber auch eine Verpflichtung als Kreisvorsitzender und Landratskandidat wieder anzutreten«, freute sich der 46-jährige Danzer und hofft darauf, dass ihm auch die Kreisversammlung das notwendige Vertrauen aussprechen wird.

Anzeige

Mit Blick in die Zukunft sei es »das Vernünftigste und Sinnvollste, Andreas Danzer als Landratskandidaten vorzuschlagen und zu benennen«, meinte der FW/UW-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und frühere Traunsteiner Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der ebenfalls als Landratskandidat im Gespräch war. Zuvor hatte er eingeräumt, dass für ihn altersbedingt wohl nur noch 2020 eine Kandidatur sinnvoll gewesen wäre – im Gegensatz zu Danzer, »der die optimale Lösung ist«.

Auch der frühere Fraktionsvorsitzende Dr. Lothar Seissiger betonte, dass Danzer bestens vernetzt sei und sich in seinen Ämtern viel Wissen angeeignet habe.

Auf Unverständnis stieß die Entscheidung der Bayernpartei – mit der man in den vergangenen Jahren mehrmals gemeinsame Fraktionssitzungen abgehalten hatte – für die Kommunalwahl keinen eigenen Landratskandidaten aufzustellen und stattdessen Amtsinhaber Walch zu unterstützen. »Für uns ist es wichtig, einen eigenen Kandidaten und ein eigenes Profil zu haben«, betonte Manfred Kösterke.

Satzungsgemäß wurde auch ein zehnköpfiger Wahlausschuss gebildet, der sich um den Wahlablauf kümmern wird. mmü