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Österreicher verliert Anhänger mit alter Ente auf der A8

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Fiat-Fahrer verliert bei Unfall auf A8 zwischen Bergen und Grabenstätt Anhänger mit Ente
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Ein Anhänger, mit dem eine alte Ente transportiert wurde, löste sich Mittwochmittag auf der A8 von der Zugmaschine und prallte in die linke Leitplanke. Es kam zu einem längeren Rückstau in Richtung München. Foto: FDL/Lamminger

Grabenstätt – Seinen Autoanhänger mitsamt einer aufgeladenen, alten Citroen-Ente verlor in der Mittagszeit ein Fiat-Fahrer aus dem österreichischen Zell am See auf der Autobahn 8 zwischen Bergen und Grabenstätt.

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Update, Donnerstag: Polizeibericht

Wie die Verkehrspolizei Traunstein mitteilt, war der Fahrer des Pkw-Anhänger-Gespann kurz nach 12.30 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung München unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Grabenstätt löste sich vermutlich aufgrund eines technischen Defekts der Anhänger des Gespanns. Dieser schleuderte auf den linken Fahrstreifen und landete an der Mittelschutzplanke. Das Zugfahrzeug wurde nach der Spurenlage offensichtlich auch von dem „herrenlosen“ Anhänger touchiert, wodurch das Auto ebenfalls ins Schleudern geriet, an die Schutzplanke prallte und auf dem rechten Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam.

Der Anhänger blieb rund 100 Meter weiter auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung stehen. Der Fahrer blieb unverletzt, auch weitere Fahrzeuge waren nicht an dem Unfall beteiligt. Am Fahrzeug und am Anhänger entstand Sachsachen in Höhe von mehreren tausend Euro.

Während der Unfallaufnahme blieb ein Fahrstreifen der Autobahn für rund eine Stunde gesperrt. Die Unfallaufnahme übernahm die Verkehrspolizei Traunstein. Unterstützt wurde sie dabei von mehreren Fahrzeugen der OED Traunstein. Die Absicherung der Unfallstelle übernahm die Autobahnmeisterei Siegsdorf. Das beschädigte Zugfahrzeug und der Anhänger wurden von einem örtlichen Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt, woraufhin diese wieder freigegeben werden konnte.

Erstmeldung, Mittwochnachmittag:

Nach derzeitigem Kenntnisstand hat sich der Anhänger wegen eines technischen Defekts vom Zugwagen gelöst und ist daraufhin nach links in die Mittelleitplanke gekracht. Das Zugfahrzeug ist in die rechte Leitplanke geprallt. Ob der Fahrer bei dem Unfall verletzt wurde, ist nicht bekannt.

Zunächst waren wegen der ungesicherten Unfallstelle beide Fahrstreifen blockiert, anschließend nur die rechte Fahrspur. Die Autobahn verfügt in diesem Abschnitt über keinen Standstreifen. Unter anderem deshalb kam es während der Unfallaufnahme und der Bergung über rund zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen in Richtung München.

red/FDLnews