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150-Jahr-Feier: Stimmungsvoller Bieranstich leitet Festwoche ein

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Nur einen Schlag brauchte Bürgermeister Georg Schützinger (links) beim Bieranstich. Auf ein erfolgreiches Feuerwehrfest stieß er mit Festleiter und Vorsitzendem der Freiwilligen Feuerwehr Grabenstätt, Reinhard Meisinger (rechts verdeckt), und dem Geschäftsführer der Privatbrauerei Schnitzlbaumer, Philipp Frauendörfer, an. (Foto: M. Müller)

Grabenstätt – Die Freiwillige Feuerwehr Grabenstätt feiert ihr 150. Gründungsjubiläum: Der vielversprechende Auftakt der viertägigen Festwoche gelang mit dem Tag der Vereine und Betriebe im Festzelt am Eichbergfeld inklusive dem obligatorischen Bieranstich. Nur einen beherzten Schlag brauchte der routinierte Bürgermeister, Schirmherr und Anzapfer Georg Schützinger.


Anschließend stieß das Gemeindeoberhaupt mit dem Festleiter und Feuerwehrvorsitzenden Reinhard Meisinger, dem Geschäftsführer der Traunsteiner Privatbrauerei Schnitzlbaumer Philipp Frauendörfer, dessen Ehefrau, Braumeisterin Stephanie Frauendörfer, und dem Dirigenten der Musikkapelle Grabenstätt, Christian Bergmann, auf das Gründungsfest an, das am morgigen Festsonntag mit über 2200 Besuchern seinen Höhepunkt erreichen wird.

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Feuerwehrchef Meisinger, der mit seiner Frau Barbara zugleich seinen elften Hochzeitstag beging, bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern und ganz besonders bei »meiner Mannschaft und deren Familien, die mich in den letzten Tagen durch enormen Einsatz und Arbeitsleistung von früh bis spät unterstützt haben, um uns allen eine schöne Festwoche zu ermöglichen«.

Die Grabenstätter Ortsvereine gratulierten dem Jubelverein bei der Geschenkübergabe. »Die Feuerwehr braucht eine neue Gartengarnitur und da wollen wir uns finanziell beteiligen«, so Ortsvereinssprecher und Trachtenvereinsvorstand Sepp Fleischmann. Eine Miniatur-Gartengarnitur steigerte die Vorfreude. Hochprozentiges gab es bei den sympathischen Feuerwehr-Marketenderinnen Theresa Biller und Lea Sailer. Für die zünftigen Klänge sorgte die Musikkapelle Grabenstätt.

Bevor es zum »Ozapfn« ins Bierzelt ging, hatten die Floriansjünger im Beisein der vielen Ortsvereine und der befreundeten Wehren am Kriegerdenkmal ihren verstorbenen Kameraden gedacht. Man werde sich deren beispielhaftes Verhalten stets zum Vorbild nehmen und sehe sich in der Pflicht, »deren Erbe zu bewahren, es weiter zu entwickeln und an künftige Generationen weiterzugeben«, versicherte Vorsitzender Meisinger.

Zweiter Vereinsvorsitzender Alexander Wiendl verlas die Fürbitten. Zelebriert wurde das Totengedenken von Pater Vasile Dior. Für die Grabenstätter Feuerwehr legten Kommandant Sven Lein und sein Stellvertreter Christoph Lex einen Kranz nieder. Zum Stück »Der gute Kamerad« senkten sich die Fahnen und es erklangen drei Kanonen-Salutschüsse.

Das Fest geht am heutigen Samstag um 20 Uhr mit einem bunten Kabarettabend weiter. Für beste Stimmung wird die legendäre »Altneihauser Feierwehrkapell’n« sorgen. Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten ist der morgige Festsonntag mit dem Empfang der Vereine um 8 Uhr am Festzelt, dem Kirchenzug, dem Festgottesdienst um 10 Uhr und dem Festzug durch Grabenstätt. Bis zum frühen Nachmittag spielt die Musikkapelle Grabenstätt, später gibt es zum Festausklang eine zünftige Bierzeltstimmung mit der Chiemgauer Band »da oa, da anda und I«. mmü