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Schulsanierung kostet knapp elf Millionen Euro

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Die Chieminger Grund- und Mittelschule soll ab Herbst 2020 für knapp 11 Millionen Euro generalsaniert werden. Dies wurde vom Chieminger Gemeinderat einstimmig beschlossen. (Foto: Zandl)

Chieming – Die Chieminger Grund- und Mittelschule wird für knapp elf Millionen Euro generalsaniert. Bürgermeister Hans Reichelt berichtete im Gemeinderat über die erste Klausur des neuen Gemeinderats Anfang Juni, in der über die Generalsanierung der Schule mit Außen- und Schulsportanlagen informiert worden war.


Neben einer Schulhausbesichtigung stand die Kostenberechnung durch Architekt Hans Romstätter auf dem Programm. Aufgrund der am Klausurtag vom Gemeinderat angeregten Verbesserung der Belichtung des Pausenraums und einer Absenkung der Terrassenfläche im Bereich des Lichtgrabens auf Kellergeschoßbodenhöhe liegen die veranschlagten Gesamtkosten nun bei 10.861.856 Euro. Die Bereitstellung der Haushaltsmittel an den Schulverband Chieming wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

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»Nachdem jetzt der Gemeinderat der Baumaßnahme zugestimmt hat und über die Förderantragsunterlagen in Kenntnis gesetzt wurde, werde ich morgen die insgesamt acht Förderanträge unterschreiben, damit der Eingabeplan noch vor den Sommerferien eingereicht werden kann«, sagte Reichelt. Ziel sei es, nach der Sommerpause eine Baugenehmigung zu haben, damit im Herbst mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. Nach Bekanntgabe der Entscheidung über die Höhe der Förderungen soll im Gemeinderat weiter über die Baumaßnahmen diskutiert werden.

Reichelt und Romstätter hatten einen Tag vor der Gemeinderatssitzung in Chieming den Gemeinderat in Grabenstätt als Schulverbandspartner über die baulichen Maßnahmen der Verbandsschule informiert, da sich die Gemeinde Grabenstätt auch an den Baukosten beteiligen wird.

Pläne auf Website des Schulverbands zu sehen

Zweiter Bürgermeister Markus Brunner wies da-rauf hin, dass der Schulverband eine eigene Web-Seite erstellt, auf der die Pläne des Schulhausbaus mit Foto-Dokumentation im Internet abrufbar sind, und dass darin Raum für Kommentare geschaffen wird.

Einstimmig befürwortet wurden vom Gemeinderat vier Bauvorhaben: Auf dem Grundstück Schlossstraße 6 in Ising dürfen als Ersatz für derzeit fünf Personal-Appartements im Wohn- und Geschäftshaus drei Wohneinheiten im Ober- und Dachgeschoß gebaut werden. Am Gebäude auf dem Anwesen Hauptstraße 36 wurde eine Außentreppe gebilligt. In Grilling 4 wurde der Antrag auf Bauvorbescheid zum Anbau und zur Erweiterung der Stallungen, Liegeboxen und Überdachung des Futterbands zur Verbesserung des Tierwohls positiv beschieden und in Oberhochstätt 4 darf der Teilabbruch der früheren landwirtschaftlichen Hofstelle erfolgen, mit Umbau des Erdgeschoßes und Neubau von zwei Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoß. Von im Verwaltungsweg behandelten Bauanträgen zu Neubauten eines Einfamilienwohnhauses auf dem Grundstück der Max-Kurz-Straße 7 a und einem Wohnhaus auf dem Grundstück Tabinger Straße 36a in Hart wurde der Gemeinderat in Kenntnis gesetzt; Beschlüsse dazu waren nicht erforderlich.

Bürgermeister Stefan Reichelt wurde vom Gemeinderat zum Eheschließungsstandesbeamten ernannt. Sein Stellvertreter Markus Brunner überreichte ihm am Schluss der Sitzung die entsprechende Bestellungsurkunde. Damit ist Reichelt berechtigt, als Eheschließungsstandesbeamter standesamtliche Trauungen vorzunhemen und damit verbundene Beurkundungen zu tätigen. az