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25 Jahre Mutter-Kind- und Vater-Kind-Klinik Alpenhof feierten insbesondere Altbürgermeister Max Brunner (von links), stellvertretender Landrat Andreas Danzer, Bürgermeister Stefan Reichelt, Präsidentin von Kneipp Worldwide Ingeborg Pongratz, Landtagsabgeordneter a.D. Konrad Kobler, Geschäftsführer der Klinik Alpenhof Otto Wagner, Klinikleiterin Annegret Obermaier und Constanze Müller, Moderatorin und Geschäftspartnerin der ARGE Eltern- und Kind-Kliniken. (Foto: Zandl)

Mutter-Kind- und Vater-Kind-Klinik Alpenhof in Chieming feiert 25-jähriges Bestehen

Chieming – »Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel.« Mit diesem Zitat von Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) eröffnete Constanze Müller als Geschäftspartnerin der ARGE Eltern- und Kind-Kliniken und als Moderatorin die Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen der Mutter-Kind- und Vater-Kind-Klinik Alpenhof.


Geschäftsführer Otto Wagner betonte, dass der Alpenhof von den zwölf Kliniken in Deutschland, die zum Verbund des größten privaten Anbieters für Eltern-Kind-Kliniken gehören, bei Weitem die schönste landschaftliche Lage habe, die meisten Internet-Klicks von Interessenten erhalte und mit einer derzeitigen Auslastung von 80 bis 85 Prozent unter Corona-Auflagen die maximale Aufnahme-Kapazität erreiche. Nach anfänglichen »Holprigkeiten«, die in die Zeit der damaligen Gesundheitspolitik unter Bundesminister Horst Seehofer gefallen seien, könne mittlerweile auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurückgeblickt werden. Mehr als 40.000 Mütter und Väter schöpften mit Hilfe ganzheitlich ausgerichteter Therapien »neue Kraft fürs Leben«.

Die 240-Betten-Klinik sei von Anfang an von Annegret Obermaier geleitet worden. Zusammen mit ihrem Team aus 127 Voll- und Teilzeitkräften garantiere sie den großen und kleinen Patienten auf dem rund 8300 Quadratmeter großen Klinikareal ein gesundheitsförderndes Umfeld für Prävention und Rehabilitation.

Auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Konrad Kobler aus Passau, der in die »Geburtswehen der Klinik Alpenhof« als Landtagsabgeordneter eingebunden war, ging auf den schwierigen Beginn der Eltern-Kind-Kliniken ein. Die Gesundheitspolitik Mitte der 1990er-Jahre sei geprägt gewesen von Sparmaßnahmen, auch gegenüber Genesungskliniken von Eltern und Kindern.

Inzwischen seien die zwölf Kliniken, zu denen auch die Chieminger Klinik Alpenhof zählt, alle mit dem Gütesiegel der Krankenkassen ausgestattet. Herausgestellt werden müsse auch, dass durch die Gründung der Klinik Alpenhof über einhundert wohnortnahe Dauerarbeitsplätze für Frauen geschaffen wurden.

Die Präsidentin des Kneipp Worldwide, Ingeborg Pongratz aus Landshut, verwies darauf, dass die Klinik Alpenhof seit 2017 das Gütesiegel als eine vom Kneipp-Bund anerkannte Kindertageseinrichtung trage.

»Seither wird in Chieming das Kneippsche Gesundheitskonzept im Alltag praktiziert, wie in 470 Kindertagesstätten in Deutschland, davon alleine 94 in Bayern.«

Landratstellvertreter Andreas Danzer und Bürgermeister Stefan Reichelt stellten den einzigartigen Standort mit Chiemseeblick über das Chiemgauer Alpenpanorama der Klinik heraus. »Was vor 25 Jahren bewirkt wurde, wurde durch Menschenhand bewirkt, aber die landschaftliche Kulisse, die den Rahmen der Eltern-Kind-Erholung schafft, wurde vom Herrgott gelenkt«, sagte Reichelt. »Dass in unsere Region die Leute aus nah und fern zur Regeneration und Erholung kommen, ist gut so, denn die Kinder und die Familien sind das soziale Fundament unserer Gesellschaft, und dem muss es gut gehen«, ergänzte Danzer.

Reichelt dankte Annegret Obermaier für die »extrem gute Zusammenarbeit«. Als Bürgermeister sei er froh und stolz, dass es die Klinik Alpenhof gebe – »macht`s weiter so.«

az