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Kombi-Klasse für Erst- und Zweitklässler erregt die Gemüter – Proteste von Eltern

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An der Grundschule Chieming gibt es ab September eine Kombi-Klasse für Erst- und Zweitklässler. Daran scheiden sich die Geister. (Foto: Seifert)

Chieming – An der Grundschule Chieming gibt es zum neuen Schuljahr eine Kombi-Klasse für Schüler der ersten und zweiten Jahrgangsstufe. Obwohl ab September für 35 Erstklässler der Ernst des Lebens beginnt und 40 Kinder die zweite Klasse besuchen, werden nicht zwei Klassen pro Jahrgang gebildet, sondern nur je eine – plus einer neuen Kombi-Klasse.


Die Pläne der Schulleitung und des Staatlichen Schulamts Traunstein hatten in der Gemeinde für Entrüstung gesorgt – nicht nur bei Eltern, sondern auch bei Bürgermeister Benno Graf. Eine Gruppe um Sabine Rohleder, Elternsprecherin der Klasse 1b, startete eine Unterschriftenaktion und hatte im Nu über 130 Unterstützer zur Seite. Aber die Petition an den Landtag brachte nicht den gewünschten Erfolg.

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»Wir sind sehr enttäuscht«, sagte Sabine Ewald, die die Petition eingereicht hatte. »Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Entscheidung hinzunehmen. Wir sehen die Entwicklung mit Sorge und werden sie genau beobachten – unsere Einflussmöglichkeiten sind aber ausgeschöpft.« Besonders sauer stößt ihr die sehr späte Information auf: Erst am 3. Juni gab es einen Elternabend in Chieming, Schuleinschreibung war bereits Ende März.

Mehr zu diesem Thema und den Hintergründen, warum es in Chieming eine Kombi-Klasse geben wird und warum dies in Bayern gar nicht ungewöhnlich ist, lesen Sie in der Dienstagsausgabe (23. Juli) des Traunsteiner Tagblatts.

rse/ka