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Faschingszug in Chieming – Ein Dorf im Ausnahmezustand

4.5
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Faschingszug in Chieming: Fotogalerie – Ein Dorf im Ausnahmezustand
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Bester Laune erfreuten sich die Tänzerinnen, die sich auf den Weg durch Chieming machten. (Fotos: Rasch)
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Ausgelassen feierten die Skihaserl, die von der Piste kamen.
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Der Hirte sammelte die guten Schafe um sich.

Chieming – Wenn die Faschingsfreunde Chieming in der fünften Jahreszeit zum Faschingszug rufen, herrscht im Ort immer der Ausnahmezustand. Das war auch am Sonntag so.

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Sogar die Kirchturmuhr ging zwei Stunden nach. Und vor allem auf der Hauptstraße war richtig was los. Bei frühlingshaften Temperaturen schlängelte sich der Faschingszug durch den Ort.

Nicht nur der Veranstalter strahlte mit der Sonne um die Wette: »Die letzten Jahre meinte es der Wettergott nicht besonders gut, heute sind wir sehr glücklich übers Wetter«, freute sich die zweite Präsidentin der Chieminger Faschingsgarde, Johanna Hofmann, mit ihrem gesamten Hofstaat.

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Aus dem Wilden Westen kamen die Faschingsfreunde SoHalunke aus Waging.

Mehrere 1000 Zuschauer, darunter auffallend viele Maskierte, säumten die bunt geschmückten Straßen und Plätze. Über 60 Wagen und jede Menge Fußgruppen, die sich besonders viel Mühe mit der Maskerade gegeben hatten, schlossen sich dem närrischen Treiben mit mehreren Musikkapellen an.

Die Hoheiten mehrerer Prinzengarden winkten fröhlich vom Thron herunter, dazwischen gab es immer wieder spektakuläre Hebefiguren und Tanzeinlagen. Der Wagenkolonne schlossen sich viele »Hütten« aus der näheren und weiteren Umgebung an, darunter einige überdimensionale Gefährte, deren Insassen es sich beim Aprés Ski gemütlich machten.

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Die Garde aus Chieming zeigte ihre atemberaubenden Künste.

Mit dabei waren unter anderem auch die »Brückenplaner« und der Kult-Club Villa aus Traunstein, die Truchtlinger Unterwasserwelt, die Traunnarrischen aus Traunreut, So Halunke aus Waging, die Elfer aus Trostberg, die Oidnmarkter Bochratzn und die Veitsgroma aus Traunstein. Unters Fußvolk mischten sich ein guter Hirte mit seinen Schäflein und jede Menge Dschungel-Getier.

Rund zwei Stunden dauerte das närrische Treiben, ehe es dann in einem Festzelt bei der Kurklinik mit der Oktoberfest-Musi in die Verlängerung ging. ga

Alle Fotos vom Sonntag:

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Bunt gemischt präsentierte sich das närrische Volk.