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Wasserwacht braucht eine Garage für das Einsatzfahrzeug

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An den hinteren Teil des Schwimmbadgebäudes in Bergen will die Wasserwacht eine Garage für das Einsatzfahrzeug anbauen. Zudem sind in diesem Gebäude Umbaumaßnahmen zur Unterbringung des Wasserwachtbootes geplant. (Foto: Humm)

Bergen – Der Gemeinderat hat sich einvernehmlich für den Antrag der örtlichen Wasserwacht zum Anbau einer Garage für das Einsatzfahrzeug und Umbaumaßnahmen im Schwimmbadgebäude ausgesprochen. Die Wasserwacht will Kabinen verlagern, damit sie ihr Boot besser unterbringen kann.


Bürgermeister Stefan Schneider (Grüne Liste Bergen) erläuterte, dass die Wasserwacht Bergen der »Schnellen Einsatzgruppe« (SEG) angehöre. Sie sei überwiegend im südlichen Landkreis aktiv und aufgrund ihrer hohen Ausbildungsqualität sehr häufig im Einsatz.

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Das Gremium befürwortete einvernehmlich, Geld für die Baumaßnahme bereitzustellen. Die Ausgaben werden im Haushalt 2021 eingeplant.

Zweiter Bürgermeister Josef Gehmacher (CSU) regte an, die Baumaßnahme zeitnah zu verwirklichen. Dritte Bürgermeisterin Katharina Hallweger (Grüne Liste Bergen) würdigte die sehr gute Nachwuchsarbeit der Wasserwacht und lobte die hohe Motivation der Mitglieder. Sie sprach sich auch beim dortigen Schwimmbadzugang für die Verbreiterung beziehungsweise Erweiterung des Stegs über den Bergener Bach aus. Weitere Räte betonten, dass das Naturschwimmbecken unter Erholungssuchenden im gesamten Landkreis beliebt sei. Viele aktive Wasserwachtler garantierten stets eine hohe Sicherheit für die Badenden.

Architekt Christoph Rickert vom Büro Wüstinger und Rickert aus Frasdorf informierte den Gemeinderat über den Bebauungsplanentwurf für die Überplanung des Bereichs von Grundstücken an der Bahnhofstraße in Bergen. Geplant sei der Bau von vier Wohnhäusern.

Ein Haus wolle der Antragsteller für sich nutzen, ein weiteres sei für Einheimische gedacht. Weiter sagte der Architekt, vorgesehen seien nur Erstwohnsitze. Er erwähnte die Errichtung einer Tiefgarage und sagte, dass zwölf Stellplätze vorgesehen seien. Als Geschossflächenzahl (Gfz) nannte er 0,39, die laut seiner Aussage noch zulässig sei. Zwei Zufahrten seien vorgesehen, geplant seien auch Einfriedungen.

Bürgermeister Stefan Schneider kündigte an, in absehbarer Zeit in die Diskussion über den Erlass einer Gestaltungssatzung einzutreten. Das Ortsbild sei zu wahren.

Einstimmig abgelehnt hat der Gemeinderat den Antrag auf finanzielle Förderung zur Sanierung eines Anwesens am Sonnleitenweg. Der Antragsteller habe bereits vor einiger Zeit eine finanzielle Förderung erhalten. Die Gemeinde habe sich auch am Gutachten in Sachen Denkmalschutz beteiligt.

Positiv beantwortet hat der Gemeinderat einen Antrag auf Vorbescheid zum Umbau eines Nebengebäudes für Wohnzwecke auf einem Grundstück an der Schlipfinger Straße. Ebenso befürwortete er den Antrag auf Nutzungsänderung des Wirtschaftsteils zu einer Wohnraumerweiterung in Eßbaum. OH


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